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Vandanser Bürgermeister in der Kritik - Ein Brünnele und seine schiefe Optik

Der Vandanser Bürgermeister Burkhard Wachter steht momentan in der Kritik.
Der Vandanser Bürgermeister Burkhard Wachter steht momentan in der Kritik. ©VOL.AT/Nina Bühler
Wie die "VN" berichten, bringt ein Geschenk an den Vandanser Bürgermeister auch die Illwerke in Erklärungsnot.

Die Aussicht im Ortsteil Ganeu oberhalb von Vandans ist beneidenswert. Wer kann, hat hier ein Ferienhäuschen. Wie Bürgermeister Burkhard Wachter (63), der ein ebensolches Maisäß sein Eigen nennt. Aus einem größeren Grundstück wurden sechs kleinere mit weniger als 1000 Quadratmetern. Die Opposition in Vandans ist sich sicher: So können Grundverkehrskommission und damit landwirtschaftliche Interessen umgangen werden. Bei der Parzellierung sei nicht alles mit rechten Dingen zugegangen, behaupten sie. Noch größer ist der Ärger über ein Brünnele, das den Vorplatz ziert. Der Verdacht: Amtsmissbrauch.

Der Bürgermeister soll über Jahre den Bauhof für private Zwecke genutzt haben. Konkret hätten Mitarbeiter dem Bürgermeister Brennholz auf sein Maisäß bringen müssen. Dort sei auch Holz gespaltet worden. In den offiziellen Stundenaufstellungen finden sich die Einsätze nicht. „Das sind auch geschönte, bearbeitete Listen“, erklärt Nadine Kasper von der Liste „Grüne und Parteifreie Vandans“.

Dass die Dienste verrichtet wurden, ist dennoch dokumentiert. Die Mitarbeiter des Bauhofs hätten ihre Stundenzettel jeden Monat in der Verwaltung der Gemeinde abgegeben, erklärt eine frühere enge Mitarbeiterin des Bürgermeisters.

„Holz führen für Bgm.“

„Holz führen Ganeu für Bgm., 5,5 Stunden“, „Geburtstagsfeier Willi E., 3 Stunden“: den VN liegen die Originaldokumente vor. Während in einer Liste detailliert alle Arbeiten notiert sind, fehlen diese in der offiziellen Auflistung. Die Arbeitsstunden wurden anderen Posten zugerechnet. Es würden für mehrere Jahre Originallisten und beschönigte Aufstellungen existieren, so die ehemalige Gemeindemitarbeiterin weiter.

Er habe Bauhofmitarbeiter sicherlich nicht missbräuchlich für sich arbeiten lassen, sagt Burkhard Wachter zu den Vorwürfen. Wachter räumt aber ein, dass Mitarbeiter dafür bezahlt wurden, wenn sie privat für ihn tätig waren.

Die Vorwürfe ins Rollen gebracht hat ein Brünnele, das mittlerweile auch die Chefetage der Illwerke beschäftigt und das ebenfalls auf seinem Maisäß steht. Dabei hätte sich, so erzählt Gemeindevertreter Armin Wachter von der Liste „An frischa Loft“, jemand ganz anderer über den Brunnentrog aus Stein freuen sollen. Gedacht sei das Schmuckstück für die Alpengenossenschaft Lün gewesen. Dass der Steinbrunnen aus Illwerke-Produktion am Ende beim Bürgermeister landete, hat für die Opposition eine schiefe Optik.

<<< Den ausführlichen Beitrag finden Sie in den VN >>>

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