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Vorarlberg: Kritischer Rechnungshofbericht zum Dampfschiff Hohentwiel

Der Rechnungshof überprüfte in einem Bericht das historische Dampffschiff Hohentwiel.
Der Rechnungshof überprüfte in einem Bericht das historische Dampffschiff Hohentwiel. ©Steurer
Das österreichische Dampfschiff Hohentwiel wurden nun vom Bundesrechnungshof überprüft. In dem Bericht wird vor allem die Funktion des Gastro-Geschäftsführers kritisiert, wie der "ORF Vorarlberg" berichtet.

Betrieben wird das historische Dampfschiff von der “Hohentwiel Schifffahrtsgesellschaft”. Die meisten Anteile hat aber die Gemeinde Hard mit 75,2 Prozent. Außerdem beteiligt ist der Verein “Internationales Bodensee-Schifffahrtmuseum” und die “Gastro GmbH”, die sich um die Verpflegung an Bord kümmert.

Keine Anstellungsverträge

Der Rechnungshof bemängelt in seinem Bericht, dass die Geschäftsführer der Gastro GmbH mehr Befugnisse hatten als die Harder Gemeindevertretung:  “Für die zwei Geschäftsführer der Gastro GmbH bestanden keine schriftlichen Anstellungsverträge, wodurch ihre Befugnisse weder der Art noch der Höhe nach beschränkt waren. Sie hatten dadurch z.B. mehr Befugnisse als die Gemeindeorgane nach dem Vorarlberger Gemeindegesetz.”

Des Weiteren kritisiert der Rechnungshof in seinem Bericht, dass die Gastro GmbH ihr Ziel eines kostendeckenden Betriebs verfehlt hätte. “In den Jahren 2012 bis 2016 waren ihre Ergebnisse vor Steuern im Durchschnitt jährlich mit rd. 16.000 EUR negativ; seit 2014 war ihr Eigenkapital negativ (im Jahr 2016 in Höhe von 51.397 EUR); nur die Rückstehungserklärung der Schiff GmbH stellte den Fortbestand der Gastro GmbH sicher.”

Empfehlungen des Rechnungshofs

Der Rechnungshof empfahl in seinem Bericht: Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung der Gastro GmbH zu setzen, die Beschlüsse der Generalversammlungen und des Aufsichtsrats einzuholen sowie die Befugnisse der Geschäftsführer festzulegen. Außerdem solle die Aufbau- und Ablauforganisation der “Schiff GmbH” und der “Gastro GmbH” überarbeitet werden.

 

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