Vorarlberg: Gaißau -“Streif” – Eine Skipiste für das Rheindelta

Von VN (ajk)
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Für die 17 Meter hohe Gaißauer "Streif" wurde 20 Tonnen Stahlgerüst und 750 Dielen verbaut.
Für die 17 Meter hohe Gaißauer "Streif" wurde 20 Tonnen Stahlgerüst und 750 Dielen verbaut. - © ajk
Gaißau – Eine eigenwillige Skipiste aus Stahlgerüst und Holzrampe fürs Rennen der Ortsvereine wird im Rheindelta erstellt.

Ein besonderes Bauwerk ragt seit wenigen Tagen im Rheinvorland in Gaißau auf. Die örtliche Funkenzunft hat dort eigens eine Skipiste, bestehend aus Metallgerüst samt Holzrampe, errichtet, auf der am kommenden Samstag das Ortsvereinsskirennen stattfindet. Dazu gibt es natürlich ein Fest für alle.

17 Meter in die Höhe

20 Tonnen Stahl und 750 Dielenbretter haben die Gaißauer Funkenzünftler in nur drei Tagen verbaut. Jetzt ragt ihre private „Streif“ 17 Meter in die Höhe. Die Rennstrecke ist 75 Meter lang. Am Samstag, 18. Februar, ist es dann so weit, der Renntag geht gleichsam über die Rampe.

Ab 16.30 Uhr starten die Läuferinnen und Läufer aus den Gaißauer Vereinen zu den beiden Durchgängen im Riesentorlauf. „Unsere Funkenzunft baut heuer am 18. März auch den Vorarlberger Funken in Wien auf“, erläutert Zunftmeister Marco Gayde. „Das müssen wir finanzieren. Und da war eine zündende Idee gefragt. Zuerst war ein Skirennen vom Rheindamm im Gespräch. Aber wenn schon Skirennen, dann richtig!“ Also lieferte der Gerüstbauer Brunner das 20-Tonnen-Stahlgerüst. Von Donnerstag voriger Woche weg waren dann alle 31 Zunftmitglieder drei Tage lang für den Aufbau der eigenwilligen Gaißauer Skispiste im vollen Arbeitseinsatz.

Mit eigenem Lift

Inzwischen sorgt die hoch aufragende „Streif“-Konstruktion für großes Aufsehen. An der höchsten Stelle wird noch ein Gerüstlift montiert, also wird das Gaißauer Skigebiet auch durch einen Lift erschlossen. Den erforderlichen Schnee für die Pistenpräparierung besorgen sich die Gaißauer Zünftler aus der Umgebung. Die Eishalle in Lustenau, der Eisplatz in Hard sowie etliche Firmen aus höheren Lagen haben Schnee gehortet. „Je nach Wetterlage bringen wir den rechtzeitig per Lastwagen nach Gaißau und verteilen ihn mit kleinen Schneefräsen“, erklärt Zunftmeister Marco Gayde den nicht unerheblichen Aufwand, der für das Wochenendspektakel betrieben wird.

Die Stangen für den Riesentorlauf werden bereits vorher in die Dielen montiert. Die Funkenzunft sorgt selbstverständlich auch für ausreichende Beleuchtung mit LED-Akkustrahlern, die Zeitnehmung beim Rennen organisiert der Rheintal Cup.

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(VN)

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