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Viagra-Verkäufer vor Gericht

Die Pillen-Bande hat europaweit agiert.
Die Pillen-Bande hat europaweit agiert. ©APA
Wegen schweren gewerbsmäßigen Betruges im Rahmen einer kriminellen Vereinigung muss sich heute ein 62-jähriger Bregenzerwälder vor dem Feldkircher Schöffensenat verantworten. Der Mann soll als Mitglied einer arbeitsteilig organisierten und hoch spezialisierten Gruppierung gefälschte Schlankmacher und Potenzmittel verkauft haben.
Viagra-Bande beschäftigt Justiz

Unter den Potenzmitteln soll sich eine Nachahmung des Verkaufsrenners “Viagra” befunden haben. Bestellt wurden die Präparate angeblich übers Internet, versandt im Postweg. Die Anklagebehörde wirft dem Mann einen Schaden von über fünf Millionen Euro vor. In zwei Jahren sollen übers Internet 153.000 Bestellungen ausgeführt worden sein.

Langer Prozess

Richter Norbert Melter hat für das Verfahren fünf Stunden anberaumt. Der Beschuldigte selbst stellt seine Rolle in der ganzen Sache als sehr untergeordnet dar. Die Staatsanwaltschaft hingegen sieht hier ein arbeitsteiliges, spezialisiertes Vorgehen der Gruppierung als erwiesen an. 25 Server seien angemietet worden, ein Fotograf habe für professionelle Präsentation der Produkte gesorgt. 15 Spezialisten aus dem Bereich Technik, Versand, Marketing sowie Fahrer und Lageristen hätten sich um den reibungslosen Ablauf gekümmert, so die Anklage. Die Gattin des Wälders muss sich wegen des Versands von 3600 Pillenkuverts, direkt von Vorarlberg aus, verantworten. Ob es heute zu einem Urteil kommt oder der Fall eventuell vertagt werden muss, ist offen.

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