US-Astronaut Neil Armstrong gestorben

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Der US-Astronaut Neil Armstrong, der als erster Mensch den Mond betrat, ist tot. Er starb im Alter von 82 Jahren an den Komplikationen einer Herzoperation. Dies teilte seine Familie am Samstag mit. Als Kommandant von "Apollo 11" leitete Armstrong am 20. Juli 1969 die historische Mondlandung.

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Berühmt wurden Armstrongs Worte, als er die Mondoberfläche betrat: "Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit". Die US-Raumfahrtbehörde NASA erklärte, für Armstrong bleibe immer ein Platz in den Geschichtsbüchern reserviert. US-Präsident Barack Obama sagte, Armstrong gehöre zu den größten amerikanischen Helden aller Zeiten.

Co-Astronaut Edwin Aldrin, der zusammen mit Michael Collins die Crew von "Apollo 11" bildete, sagte der BBC, er werde sich an Armstrong als einen sehr fähigen Kommandanten erinnern. Er sei Chef eines Erfolges gewesen, der Bestand habe, bis ein Mensch den Fuß auf den Mars setzen werde.

Armstrong kam am 5. August 1930 im US-Staat Ohio zur Welt. Er wurde Pilot und flog mehrere Einsätze im Korea-Krieg. Bei der NASA gelang ihm mit der "Gemini 8" als erstem Astronauten, ein bemanntes Raumfahrzeug an ein anderes anzudocken. Nach dem Ausscheiden bei der NASA lehrte Armstrong von 1971 bis 1979 als Professor für Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität von Cincinnati.

Armstrong führte ein sehr privates Leben. Anders als Astronauten-Kollegen wie John Glenn oder Harrison Schmitt, die beide US-Senatoren wurden, widerstand er Angeboten, in die Politik zu gehen. Auch an den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Jubiläum der Mondlandung war er nicht prominent beteiligt. Armstrong sei so etwas wie ein Held wider Willen gewesen, betonte seine Familie. Er selbst habe immer einfach nur seine Arbeit erledigen wollen.

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