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Sozialhilfe in Vorarlberg über 600 Mal gekürzt

Bislang wurde die Mindestsicherung im Jahr 2017 in Vorarlberg 612 Mal gekürzt.
Bislang wurde die Mindestsicherung im Jahr 2017 in Vorarlberg 612 Mal gekürzt. ©Handout; APA/BARBARA GINDL
In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurde die Mindestsicherung in Vorarlberg in 612 Fällen gekürzt, zudem wurden 430 Mal Sanktionen angedroht. In weniger als einem Drittel der Fälle waren Flüchtlinge betroffen, berichten die "VN".

Die Zahlen gehen aus einer Antwort auf die Anfrage von Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker (Grüne) hervor. Insgesamt habe das Land im ersten Halbjahr 2017 21,42 Millionen Euro für die Mindestsicherung ausgegeben, bis Jahresende könnten es rund 41 Millionen Euro werden.

 

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Große Differenzen

Derzeit liegt die Mindestsicherung eines österreichischen Haushalts bei 604 Euro pro Monat. Nicht-Österreicher erhalten laut Statistik 1089 Euro. Konventionsflüchtlinge erhalten 1383, Subsidiär Schutzbedürftige 927 Euro. Die Differenz ergäbe sich laut Wiesflecker dadurch, dass die meisten Flüchtlinge im Vollbezug seien. “Inländer sind im Großen und Ganzen Aufstocker. Sie erhalten meistens Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe”, erklärt Wiesflecker gegenüber den “VN”.

Die durchschnittliche Verweildauer in der Mindestsicherung liegt in Vorarlberg bei sechs Monaten. Für Wiesflecker ein Erfolg, denn österreichweit läge sie bei 8,1 Monaten.

(red)

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