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So steht es um die Wohnsituation in Vorarlberg

Es wird immer mehr in das sogenannte Betongold investiert. Es wird immer mehr in das sogenannte Betongold investiert. - © Bilderbox
von Simon Vonbank (VOL.AT) - In der Schweiz – vor allem in der Region Zürich, der Zentral- und Westschweiz – werden die Mietwohnungen knapp und die Mieten steigen ins Unermessliche. Aber wie sieht die Situation bei uns in Vorarlberg aus? Gibt es auch bei uns einen Wohnungsengpass? Und wie verhält es sich mit den Mietpreisen? VOL.AT hat nachgefragt.

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Während in der Schweiz die Angebotsausweitung nicht mit der steigenden Nachfrage mithalten kann, sieht die Situation in Vorarlberg anders aus. Nach Angaben von Elmar Hagen, Innungsmeister der Kammer für Immobilien und Vermögenstreuhänder, gibt es derzeit genügend Mietwohnungen in Vorarlberg. Allerdings muss für eine Wohnung auch tief in die Tasche gegriffen werden. Nach einer Statistik der WKO muss im Durchschnitt für eine Wohnung in Bregenz je nach Lage zwischen sieben und zehn Euro pro Quadratmeter gerechnet werden. Ähnlich verhält sich die Situation in Dornbirn und Feldkirch. In Bludenz ist es etwas günstiger. Die günstigsten Wohnungen befinden sich im hinteren Bregenzerwald.

Nur leichte Mietpreissteigerungen

Vergleicht man die letzten Jahre, sind im Schnitt nur leichte Mietpreissteigerungen festzustellen. So lag 2004 der Durchschnittspreis für einen Quadratmeter in Dornbirn bei 7,7 Euro und aktuell sind es 8 Euro – somit rund 4 Prozent mehr. Dies ist laut Hagen vordergründig der Inflation zuzuschreiben. Große Schwankungen seien in den letzten 10 Jahren keine erkennbar. Während der Krise 2008 sind die Preise leicht gesunken. Diese haben sich jedoch 2010 wieder angepasst.

Jährlich 20 Mio. Euro Förderung

Neben den privaten Mietwohnungen gibt es noch rund 20.000 gemeinnützige Wohnungen im ganzen Land. Jährlich kommen etwa 330 neue dazu. Das Land investiert jährlich rund 20 Mio. Euro in Form von Förderungen, wie Lothar Hinteregger vom Amt der Vorarlberger Landesregierung berichtet.

Grundstücke als Mangelware

Deutlich schwieriger ist die Situation bei den Grundstücken. „Diese sind in Vorarlberg eine Mangelware“, erklärt Hagen. Dennoch wird viel gekauft und gebaut: „Die Lage am Finanzmarkt verunsichert die Menschen. Sie haben Angst und investieren ihr Geld in das sogenannte Betongold“, so Hagen. Für die Zukunft sieht er jedoch keine großen Veränderungen am Immobilienmarkt. Dennoch rät er in Immobilien zu investieren. Dies sei die sicherste Geldanlage.

(SVO)

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