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Polizist bei mutmaßlichem Terroranschlag in Paris getötet

Terror in Paris.
Terror in Paris. ©APA/AFP
Drei Tage vor Beginn der Präsidentschaftswahl ist Frankreich offenbar von einem neuen Anschlag erschüttert worden: Bei einem Angriff auf Polizisten auf dem Prachtboulevard Champs-Elysees wurden am Donnerstagabend nach Regierungsangaben ein Beamter und der Schütze getötet und drei weitere Menschen verletzt. Zu der Tat bekannte sich die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS).
Terror in Paris

Terror in Paris

Hinweise auf islamistisches Motiv verdichten sich

Bei dem erschossenen Angreifer von den Pariser Champs-Elysees ist ein Schreiben mit Verweis auf die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) gefunden worden. Auf dem Zettel werde der IS verteidigt, verlautete am Freitag aus Ermittlerkreisen. Im Auto des Angreifers, eines 39-jährigen Franzosen namens Karim Cheurfi, wurde auch ein Koran gefunden.

Außerdem hatte der Mann einen Zettel mit den Adressen eines Polizeikommissariats und des Sitzes des Inlandsgeheimdienstes DGSI im Auto.

Bei der Attacke gestern Abend starb ein Pariser Polizist. Nun ist bekannt, um wen es sich handelt. Xavier J. (†37) hatte bereits mehrere Jahre Berufserfahrung, schreibt "l'Express". Der Attentäter Karim Cheurfi (39) hatte ihn mit einem Kopfschuss getötet.

Er sei in seiner Mission gestorben, den Staat zu schützen, so eine örtliche Mediensprecherin.

Xavier J. sei homosexuell gewesen und hätte sich stark in der LGBT-Community engagiert, wie blick.ch berichtet.


Deutsche bei Angriff am Champs-Elysees leicht verletzt

Bei dem Anschlag auf den Pariser Champs-Elysees ist auch eine Deutsche verletzt worden. Die Frau wurde am Donnerstagabend durch eine Kugel leicht am Fuß verletzt, wie aus Polizeikreisen verlautete.

Iran verurteilt Angriff auf Polizisten in Paris

Der Iran hat den tödlichen Angriff auf Polizisten in Paris scharf verurteilt. "Wir verurteilen diesen Terrorangriff und kondolieren dem französischen Volk", sagte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi. Gleichzeitig kritisierte er, die Politik einiger Regierungen im Kampf gegen die Terroristen sei "quasi ein Ansporn" für solche Angriffe mitten in Europa.

Der Terrorismus sei derzeit die größte Bedrohung des Weltfriedens und ohne eine gemeinsame globale Zusammenarbeit können dessen Wurzeln nicht ausgetrocknet werden, erläuterte der Sprecher in einer Presseerklärung.

Ein von den belgischen Behörden gesuchter Mann hat nach ersten Erkenntnissen der Ermittler keine Verbindung zu dem mutmaßlichen Anschlag auf Polizisten in Paris. Der Mann stellte sich der Polizei in Antwerpen. "Nach derzeitigem Stand gibt es keine Verbindung. Aber die Ermittlungen laufen natürlich weiter", sagte ein Sprecher der belgischen Staatsanwaltschaft der dpa.

Er sei wegen einer anderen Sache gesucht worden. "Mehr kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Es gibt keine Verbindung." Der Sprecher des französischen Innenministeriums hatte zuvor im französischen Radiosender Europe 1 gesagt, dass die Belgier den Franzosen am Vortag eine Suchmeldung nach dem Mann übermittelt hätten. "Ist er aus der Nähe oder aus der Ferne mit dem verknüpft, was auf den Champs-Elysees passiert ist? Ich kann es nicht sagen und es ist in jedem Fall zu früh, das zu sagen", sagte der Ministeriumssprecher. Nach Informationen der französischen Nachrichtenagentur AFP gab es den Verdacht, dass der Mann nach Frankreich fahren wollte.


Die Nachrichtenagentur AP hat ein Foto des Täters veröffentlicht - es soll sich um Karim C. handeln.

Polizei vernimmt drei Personen aus Umfeld des Täters

Französische Ermittler haben drei Personen aus dem familiären Umfeld des getöteten Angreifers vom Champs-Elysee in Polizeigewahrsam vernommen. Das wurde der Deutschen Presse-Agentur aus Ermittlerkreisen bestätigt. Es handle sich um das klassische Vorgehen in solchen Fällen, hieß es.

Britische Premierministerin verurteilte Anschlag

Die britische Premierministerin Theresa May hat nach der tödlichen Attacke auf Polizisten in Paris dem französischen Präsidenten Francois Hollande ihr Beileid ausgesprochen. "Das Vereinigte Königreich verurteilt sehr diesen schrecklichen Terroranschlag in Paris", sagte ein Regierungssprecher am Freitag in London.

Nach Anschlag Gesuchter stellte sich in Belgien

Ein im Zusammenhang mit dem Anschlag in Paris gesuchter Mann hat sich den belgischen Behörden in Antwerpen gestellt. Dies meldet die Nachrichtenagentur Belga am Freitag in der Früh. Die Identität des Täters ist laut belgischer Staatsanwaltschaft weiter ungeklärt. Es gebe keine Hinweise darauf, dass der mutmaßliche Täter belgischer Staatsangehöriger sei, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Der französische Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron hat die Wähler in seinem Land aufgerufen, nach dem Angriff auf den Champs-Élysées in Paris einen kühlen Kopf zu bewahren. "Was unsere Angreifer wollen, ist Tod, Symbolismus, Panik säen, einen demokratischen Prozess, die Präsidentschaftswahl, stören", sagte Macron am Freitag im Radiosender RTL.

Er habe zwei geplante Wahlkampfauftritte am Freitag abgesagt, weil sich dies aus Anstand gehöre und er der Polizei erlauben wolle, ihre Ressourcen den Ermittlungen zu widmen, sagte Macron. Gleichzeitig warf er seiner Rivalin Marine Le Pen von der rechtsextremen Front National vor, bei ihren Behauptungen gelogen zu haben, dass vorherige Angriffe mit ihr als Präsidentin nicht passiert wären.

"Sie wird nicht in der Lage sein, unsere Landsleute zu beschützen", sagte Macron.


Bildquelle: AFP

Die beiden beim Angriff auf den Champs-Élysées in Paris verletzten Polizeibeamten befinden sich nach Angaben des französischen Innenministeriums nicht in Lebensgefahr.

Einer der beiden Beamten sei ernsthafter verletzt worden als der andere, aber beiden gehe es besser, sagte Ministeriumssprecher Pierre-Henry Brandet am Freitag im Fernsehsender BFM. Ein weiterer Polizist war bei der Attacke getötet worden.
09:35 | Jakob Nalik

Nach dem Anschlag in Paris fahndet die Polizei nach einem weiteren Verdächtigen. Der Mann sei von belgischen Behörden identifiziert worden, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet, am Freitag dem Sender Europe 1.
08:44 | Jakob Nalik


08:39 | Jakob Nalik

Nach dem Anschlag auf Polizisten in Paris hat Präsident François Hollande das französische Sicherheitskabinett versammelt. Das teilte der Élyséepalast am Freitag auf Twitter mit. Auf Fotos war zu sehen, dass an dem Treffen unter anderem Premierminister Bernard Cazeneuve und Innenminister Matthias Fekl teilnahmen. Auch Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian, Außenminister Jean-Marc Ayrault und Justizminister Jean-Jacques Urvoas saßen mit am Tisch.
08:16 | Jakob Nalik

Nach dem Mordanschlag auf Polizisten in Paris hat der sozialliberale Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron seine letzten Kundgebungen vor dem ersten Wahlgang abgesagt. Er habe entschieden, die für Freitag geplanten Auftritte in Rouen und Arras im Norden des Landes im Hinblick auf die Situation zu streichen, teilte Macron mit.
07:18 | Jakob Nalik

Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kondolliert.

07:16 | Jakob Nalik

Der Verdächtige soll 2005 zu 15 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden sein. Er habe versucht, einen Polizisten, einen Polizeischüler und dessen Bruder zu töten, berichtet die AFP. Es war zunächst unklar, einen wie großen Teil dieser Strafe der Verdächtige verbüßt hatte.
06:44 | Jakob Nalik

US-Vizepräsident Mike Pence hat ebenfalls sein Beileid bekundet, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Die gegen Polizisten gerichteten Schüsse seien eine jüngste Erinnerung daran, dass "Terrorismus überall, jederzeit" zuschlagen könne, sagte er am Freitag in Indonesien.
06:19 | Jakob Nalik

Im Vorort Chelles hätten sich die Nachbarn der durchsuchten Wohnungen überrascht gezeigt. Chelles ist eine 50.000-Einwohner-Stadt mit Bewohnern, die überwiegend aus der Mittelschicht stammen.
06:17 | Jakob Nalik

Ob der Täter Komplizen hatte, wird derzeit ermittelt. Wie die "Tagesschau" berichtet, durchsuchte die Polizei am frühen Freitagmorgen mehrere Wohnungen in östlichen Vororten von Paris.
05:58 | Jakob Nalik

Nach der Attacke hat es in der Nacht Grenzkontrollen an der deutsch-französischen Grenze gegeben, berichtet die dpa. Damit sollten eventuelle Komplizen des Attentäters an der Flucht gehindert werden. Mittlerweide wurde aber Entwarnung gegeben.
05:46 | Jakob Nalik

Um 8 Uhr tagt heute das Sicherheitskabinett in Paris. Auch die rechtspopulistische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen hat ein Statement angekündigt, das die Politikerin der "Front National" um 10 Uhr abgeben will.
05:37 | Jakob Nalik

Unter den Verletzten ist auch eine Touristin. Zu ihrer Nationalität ist derzeit noch nichts bekannt.
05:30 | Jakob Nalik

Nach der Attacke haben die Präsidentschaftskandidaten Marine Le Pen, Emmanuel Macron und Francois Fillon ihre für heute geplanten Wahlkampfveranstaltungen abgesagt.
05:22 | Jakob Nalik

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) sprach in der Nacht den Betroffenen sein Beileid aus und verurteilte die Anschläge.

05:18 | Jakob Nalik

Willkommen zurück zu unserem Liveticker. Zu dem Täter ist mittlerweile bekannt, dass es sich um einen 39-jährigen Franzosen handelt, der bereits 2005 wegen Angriffen auf Polizisten und einen weiteren Mann verurteilt worden war. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Der Leiter der Ermittlungen, Francois Molins, erklärte, die Identität des Täters sei verifiziert.
00:09 | VOL Redaktion

Das war es vorerst mit unserem Liveticker - wir werden die Situation für Sie aber weiterhin im Auge behalten und Sie auf dem Laufenden halten. Ab 5 Uhr gibt es weitere Updates und News aus Paris.
00:04 | VOL Redaktion

Hollande hat für Freitagmorgen, 8 Uhr, den Sicherheitsrat einberufen. In der Zwischenzeit wird die Polizei die Ermittlungen weiter auf Hochtouren vorantreiben und Paris so gut wie möglich abriegeln.
00:01 | VOL Redaktion

Der Angriff sei von dem IS-Kämpfer "Abu Yussef der Belgier" verübt worden, teilte die Agentur Amaq, das Propaganda-Sprachrohr des IS, am Donnerstag in einer Erklärung mit.
23:48 | VOL Redaktion

Das ist angeblich das Bekennerschreiben des IS auf Twitter. #BREAKING: The AMAQ News Agency has just clamed the Champs Elysees attack. #ChampsElysees #Paris pic.twitter.com/neA0Q0e52D
23:46 | VOL Redaktion

Der Attentäter habe eine automatische Waffe verwendet. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, wie der Sprecher des französischen Innenministeriums sagt.
23:43 | VOL Redaktion

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es noch mehrere Komplizen gegeben hat.
23:42 | VOL Redaktion

Wie jetzt bekannt wurde, sind auch weitere Polizisten verletzt worden.
23:38 | VOL Redaktion

Über ihre Propaganda-Agentur Amaq reklamiert der Islamische Staat den tödlichen Angriff in Paris für sich.
23:26 | VOL Redaktion

Nach dem tödlichen Angriff auf Polizisten in Paris hat der Sprecher des Innenministeriums betont, dass es keine weiteren Vorfälle "dieser Art" in Paris gegeben habe.

Pierre-Henry Brandet rief am Donnerstagabend vor Journalisten zu Vorsicht wegen kursierender Gerüchte auf. "Es gibt heute Abend ein einziges Ereignis dieser Art in Paris, es gibt keine anderen Aktionen", sagte der Sprecher.
23:24 | VOL Redaktion

Der mutmaßliche Angreifer bei den tödlichen Schüssen auf der Pariser Prachtstraße Champs-Élysées ist der Polizei zufolge vorher als Extremist bekannt gewesen. Weitere Informationen gebe es derzeit nicht, teilte die Pariser Polizei am Donnerstag mit.
23:23 | VOL Redaktion

Statement von Präsident Hollande:

Es gehe um die Solidarität und das Vertrauen in und für die Sicherheitskräfte. Man werde alles mögliche für die Sicherheit der Bürger und Menschen in Frankreich tun. Man werde alle rechtstaatlichen Maßnahmen im Kampf gegen die Terroristen ergreifen. Er drückte seine Trauer den Hinterbliebenen des verstorbenen Polizisten aus.

Nach dem mutmaßlichen Anschlag haben mehrere Präsidentschaftskandidaten ihre Wahlkampfauftritte für Freitag abgesagt. Der konservative Kandidat Francois Fillon und die Rechtspopulistin Marine Le Pen kündigten am Donnerstagabend die Annullierung ihrer geplanten Wahlkampfauftritte an.
23:19 | VOL Redaktion

Die Polizei veröffentlichte am späten Abend einen Haftbefehl für einen weiteren Verdächtigen, der aus Belgien mit dem Zug in Paris angekommen sei. Er dürfte aber nach bisherigen Erkenntnissen nicht unmittelbar an der Tat beteiligt gewesen sein.

Laut Zeugenaussagen gab es nämlich nur einen Angreifer, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Pierre-Henry Brandet, am Donnerstagabend vor Journalisten. Man könne aber nicht ausschließen, dass es einen oder mehrere Komplizen gebe, die in irgendeiner Weise an der Tat beteiligt waren.

Die Zeitung "Le Figaro" hatte zuvor berichtet, es habe einen zweiten Angreifer gegeben, der womöglich auf der Flucht sei. Das war aber noch nicht offiziell bestätigt.

23:06 | VOL Redaktion

Das wäre eine gute Nachricht. #Paris laut franz. Innenminister ist zweiter Polizist schwer verletzt, aber seinen Verletzungen nicht erlegen
23:03 | VOL Redaktion

Premierminister Bernard Cazeneuve beriet im Elysee-Palast mit Präsident Francois Hollande über die Lage. In Frankreich sind vor der Präsidentenwahl am Sonntag tausende Polizisten und Soldaten im Einsatz. In dem Land gilt seit den islamistischen Anschlägen im November 2015 der Ausnahmezustand. Bei der Anschlagsserie wurden 2015 und 2016 insgesamt 238 Menschen getötet.
23:01 | VOL Redaktion

Derzeit überschlagen sich die Meldungen: Beim Täter könnte es sich auch um einen "einsamen Wolf" handeln.
23:00 | VOL Redaktion

Die Polizei führt intensive Kontrollen durch.
22:58 | VOL Redaktion

Hier kontrolliert die Polizei einen Mann im Umfeld der Champs Elysees.
22:55 | VOL Redaktion

In der Wohnung des getöteten Angreifers - im Osten der französischen Hauptstadt - ist derzeit eine Polizeidurchsuchung im Gange. Der Mann sei den Sicherheitsdiensten bekannt gewesen
22:50 | VOL Redaktion

Neue Details:

Ein Auto sei neben einem Polizeiwagen stehen geblieben, ein Insasse des Autos habe das Feuer eröffnet und einen Polizisten getötet, sagte ein Sprecher des Innenministeriums. Anschließend habe er nach ersten Informationen versucht, zu Fuß zu fliehen, und habe dabei auf weitere Polizisten geschossen und zwei verletzt. Die Beamten hätten ihn niedergeschossen.


Der Ministeriumssprecher sagte, es sei noch zu früh, um etwas über das Motiv der Tat zu sagen. Während ein Insider sagte, ein Terroranschlag sei wahrscheinlich, sagten drei andere, es könne sich um einen versuchten Raub handeln.

Kurze Zeit nach der Tat kam es in der Nähe der Champs Elysees zu einer weiteren Schießerei, wie aus Polizeikreisen verlautete.

Die Zeitung "Le Figaro" berichtete, es habe einen zweiten Angreifer gegeben, der womöglich auf der Flucht sei. Das war aber noch nicht offiziell bestätigt. Die Polizei rief dazu auf, den Bereich zu meiden. In Frankreich gilt nach einer beispiellosen Terrorserie der Ausnahmezustand. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass die Champs-Elysees komplett gesperrt wurden. Zahlreiche Polizisten waren an Ort und Stelle
22:44 | VOL Redaktion


22:40 | VOL Redaktion

Dieses Video ist im Netz aufgetaucht: Es soll die Schießerei am Donnerstagabend zeigen. #NotConfirmed BREAKING: Video of shooting in #Paris #ChampsElysees pic.twitter.com/0DTvoQvTWd
22:39 | VOL Redaktion



Auch der zweite Polizist ist Medienberichten zufolge verstorben.
22:38 | VOL Redaktion

Augenzeugenberichten zufolge waren es zwei Attentäter.
22:37 | VOL Redaktion

Die Identität der Täter soll bekannt sein - es gibt bereits Razzien.
22:37 | VOL Redaktion

Derzeit sind Spezial-Kommandos im Einsatz.
22:28 | VOL Redaktion

US-Präsident Donald Trump hat Frankreich nach den tödlichen Schüssen auf Polizisten in Paris sein Beileid ausgesprochen. "Es sieht nach einem weiteren Terroranschlag aus", sagte Trump am Donnerstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni in Washington. Trump sprach weiter von einem "schrecklichen Vorfall" und fügte hinzu: "Wir müssen stark und wachsam sein." Auch Gentiloni kondolierte dem französischen Volk.
22:24 | VOL Redaktion

In der Pariser Innenstadt ist es am Donnerstagabend zu einer weiteren Schießerei gekommen. Sie ereignete sich in der Nähe des Prachtboulevards Champs Elysees, wo zuvor ein Polizist bei einem Schusswechsel mit bewaffneten Angreifern getötet worden war. Das Motiv der Tat war unklar, allerdings eröffnete die französische Antiterror-Staatsanwaltschaft eine Untersuchung.
22:24 | VOL Redaktion

Nach dem tödlichen Angriff auf Polizisten auf dem Pariser Prachtboulevard Champs-Élysées hat die Anti-Terror-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Das teilte die Behörde am Donnerstagabend mit.
22:16 | VOL Redaktion

Die Sicherheitsmaßnahmen wurden daraufhin verstärkt. Innenminister Matthias Fekl hatte bereits angekündigt, dass die Präsidentenwahl an diesem Sonntag von 50.000 Polizisten und Soldaten geschützt werden soll.
22:15 | VOL Redaktion

Die Polizei hatte erst am Dienstag in Marseille zwei mutmaßliche Islamisten festgenommen, in deren Wohnung ein Waffenarsenal versteckt war. Laut Anti-Terrorstaatsanwalt François Molins drohte ein Anschlag in den nächsten Tagen.
22:14 | VOL Redaktion

Die Polizei rief dazu auf, den Bereich zu meiden. In Frankreich gilt nach einer beispiellosen Terrorserie der Ausnahmezustand. Auf Fernsehbildern war zu sehen, dass die Champs-Élysées komplett gesperrt wurden.
22:13 | VOL Redaktion

Die Attacke habe sich gegen 21.00 Uhr abgespielt. Der Sender BFMTV berichtete, dass der Täter getötet worden sei.
22:11 | VOL Redaktion


22:11 | VOL Redaktion

Zwei Menschen sind tot: 1 Polizist und 1 Attentäter. Offensichtlich konnten die beiden Polizisten schlimmeres verhindern und einen Anschlag auf der Champs Elysees verhindern.
22:04 | VOL Redaktion

Noch ist unklar, ob ein zweiter Attentäter noch auf der Flucht ist.
22:04 | VOL Redaktion

Ein zweiter Polizist soll schwer verletzt sein.
22:00 | VOL Redaktion


21:56 | VOL Redaktion

Dutzende Polizei-Autos sichern den Bereich in der Innenstadt ab. Helikopter kreisen über der Stadt.
21:56 | VOL Redaktion

In drei Tagen wird in Frankreich gewählt. Marine Le Pen hatte bei einer TV-Diskussion "Terror" noch zum Thema gemacht.
21:54 | VOL Redaktion

Schüsse auf Polizisten in Paris: Ein Beamter wurde ersten Informationen zufolge getötet. People of France, if you want to end this terror, your only hope in Marine LePen!#Paris #ChampsElysees pic.twitter.com/EtoOicHNzO

Laut Ermittlerkreisen war der 39-jährige Täter bereits polizeibekannt. Präsident Francois Hollande sagte nach einer Krisensitzung im Elysee-Palast, die Regierung sei überzeugt davon, dass der Angriff einen “terroristischen Hintergrund” habe. Der Schütze habe gezielt auf Polizisten und ihren Wagen gefeuert, bevor er erschossen wurde.

Unter den drei Verletzten ist nach Angaben Hollandes neben zwei Polizisten auch eine Touristin. Sie soll laut Polizei durch einen Splitter leicht verletzt worden sein. Ihre Nationalität wurde nicht mitgeteilt.

Frankreich trauert um Polizisten

Des getöteten Polizisten soll Freitag früh landesweit gedacht werden. Zudem berief Hollande für Freitag eine Sitzung des nationalen Sicherheitskabinetts ein. Bei der bevorstehenden Präsidentenwahl werde für äußerste Sicherheit gesorgt, versprach er. Nach zahlreichen islamistisch motivierten Anschlägen gilt in Frankreich noch immer der Ausnahmezustand.

Zu dem Angriff von Donnerstagabend bekannte sich der IS über sein Propaganda-Sprachrohr Amaq. Die Agentur identifizierte den Täter als einen Kämpfer namens “Abu Yussef der Belgier”.

Täter identifiziert

Die Antiterror-Staatsanwaltschaft übernahm die Ermittlungen. Ihr Leiter Francois Molins erklärte, der Täter sei “bekannt” und seine Identität “verifiziert”. Details wollte er aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen.

Die Nachrichtenagentur AFP erfuhr aus Ermittlerkreisen, dass der Angreifer – ein 39-jähriger Franzose – wegen zwei Angriffen mit Schusswaffen auf zwei Polizisten und einen dritten Mann 2005 zu fünf Jahren Haft verurteilt worden war. Er soll vor dem Angriff die Absicht geäußert haben, Polizisten zu töten. Die Behörden durchsuchten eine Wohnung in einem Pariser Vorort, in der der Mann zuletzt gewohnt haben soll.

Champs-Elysees abgeriegelt

Ein Polizeivertreter sagte, der Angreifer sei in einem Auto vorgefahren und ausgestiegen. Er habe mit einer Automatikwaffe auf das Polizeifahrzeug geschossen. “Er hat einen der Polizisten getötet und versucht, im Laufen noch weitere zu treffen.”

Die Sicherheitskräfte riegelten die Champs-Elysees nach dem Angriff weiträumig ab, sperrten mehrere Metro-Stationen und riefen die Bevölkerung auf, den Bereich zu meiden. Über dem Boulevard kreiste ein Hubschrauber. Der Besitzer eines Restaurants nahe den Champs-Elysees sagte AFP, es sei ein kurzer, aber intensiver Schusswechsel zu hören gewesen. “Wir haben unsere Kunden im Keller versteckt.”

Betroffene Reaktionen

Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) verurteilte den “abscheulichen Angriff” auf Polizisten in Paris via Twitter: “Meine Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des Opfers”, so Kurz am späten Donnerstagabend.

»Sebastian Kurz on Twitter I firmly condemn today’s heinous attack on police officers in #Paris. My thoughts are with the family and the friends of the victim.«

Das Auswärtige Amt in Berlin erklärte auf Twitter, Deutschland stehe “fest und entschlossen an der Seite Frankreichs”. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ließ via Twitter mitteilen: “Mein Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Familien.” Auch US-Präsident Donald Trump sprach den Franzosen sein Mitgefühl aus. “Es endet einfach nie”, sagte er in Washington zur anhaltenden Terrorgefahr.

Wahlkampfveranstaltungen abgesagt

In Frankreich sind vor der Wahl tausende Polizisten und Soldaten im Einsatz. Seit den islamistischen Anschlägen im November 2015 gilt der Ausnahmezustand. Bei Anschlägen 2015 und 2016 wurden insgesamt 238 Menschen getötet.

Der Angriff auf den Champs-Elysees ereignete sich während einer Serie von Live-Interviews mit den elf Präsidentschaftskandidaten im Sender France 2. Die Präsidentschaftskandidaten Marine Le Pen, Emmanuel Macron und Francois Fillon sagten für Freitag geplante Wahlkampfveranstaltungen ab. Zahlreiche französische Politiker äußerten sich bestürzt und verurteilten die Tat.

Erst zu Wochenbeginn hatten die französischen Behörden nach eigenen Angaben einen Anschlag vereitelt. In Marseille wurden zwei “radikalisierte” Verdächtige festgenommen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurden unter anderem Sprengstoff, Schusswaffen sowie eine IS-Flagge gefunden. In den vergangenen Jahren hatte es in Frankreich immer wieder Angriffe auf Sicherheitskräfte gegeben.

(APA/ag./Red.)

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