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Paszek eröffnet gegen Cornet Olympia-Turnier

Österreichs Tennis-Trio tritt am Wochenende in London in geballter Ladung in Aktion. Alle Erstrundenspiele im Einzel und Doppel sollen bis Sonntagabend über die Bühne gegangen sein, nur muss das Wetter mitspielen.

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Die Chance auf einen Aufstieg in Runde 2 ist bei Jürgen Melzer, Tamira Paszek und dem Doppel Melzer/Peya durchaus intakt. Für einen Medaillengewinn muss aber viel zusammenpassen.

Paszek: “Gegnerin, die definitiv machbar ist”

Paszek geht nicht nur am Samstag (12.30 Uhr MESZ) sehr zuversichtlich in ihre Partie auf Court 7 gegen Alize Cornet, sondern ins gesamte Turnier. “Es wäre gelogen, wenn ich sage, ich bin nicht mit der Einstellung hergekommen, das Turnier zu gewinnen.” Über ihre mögliche Zweitrundengegnerin wollte die 21-Jährige nicht informiert werden, die Aufmerksamkeit soll vorerst nur dem Match gegen die Französin gelten. Mit Tempowechsel und aggressivem Spiel möchte Paszek ihre Auftakthürde nehmen. “Das ist eine Gegnerin, die definitiv machbar ist”, sagte sie.

Melzer gegen Kroate Cilic

Melzer hat mit dem als Nummer 13 gesetzten Marin Cilic keine leichte Aufgabe erwischt. Zumindest kann er am Sonntag vom Kroaten nicht überrascht werden, haben die beiden doch schon siebenmal gegeneinander gespielt. Der Haken daran ist nur, dass der Niederösterreicher nur zwei dieser Partien gewonnen hat. “Er hat solide Grundschläge”, erklärte der Deutsch Wagramer. “In unserem einzigen Rasen-Match habe ich 6:7,6:7 verloren, es war also sehr knapp.”

Eine Taktik hat sich der 31-Jährige schon zurechtgelegt. “Ich werde ihn in Ballwechsel verwickeln. Wenn ich Chancen bekomme, muss ich sie nutzen.” Cilic hat bei Olympia noch nichts Großes erreicht, 2008 in Peking ist er – allerdings als noch 19-Jähriger – in der zweiten Runde ausgeschieden. Melzer hat ja im gleichen Turnier das Viertelfinale erreicht.

Das Doppel von Melzer/Peya gegen die Brüder Andy und Jamie Murray als viertes Samstag-Match auf Court 2 sollte ein Hit werden, das Match der Lokalmatadore wird gut besucht sein. “Aber wir sind gut genug, sie zu schlagen”, gab Melzer an.

(APA)

 

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