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Rhomberg Gruppe macht 700 Millionen Euro Umsatz

©Handout Rhomberg
Am Freitagmorgen lud die Rhomberg Gruppe zum Jahres-Pressegespräch. Erstmals übersteigt der Umsatz die Marke von 700 Millionen Euro, der Hauptanteil wird im internationalen Bahngeschäft erwirtschaftet. 

Um 10 Uhr startet die Pressekonferenz der Rhomberg Gruppe. Dabei ziehen die beiden Geschäftsführer Hubert Rhomberg und Ernst Thurnher Bilanz und werfen einen Blick auf die kommenden Projekte. Trotz einem Rückgang im Bahnbereich zum Vorjahr wurde heuer erstmals die Marke von 700 Millionen Euro Umsatz überschritten.

Umsatz um 3,5 Prozent gewachsen

Mit einem Umsatz von 714 Millionen Euro entspricht dies einer Umsatzsteigerung von 3,5 Prozent zum Vorjahr. Der Großteil davon entfällt auch heuer wieder auf die Bahntechnik. In diesem Bereich ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr jedoch leicht zurückgegangen. Der Grund dafür liegt in der Neuausrichtung als Komplettanbieter im Bahnbau und damit verbundenen Umstrukturierungen nicht zuletzt in Deutschland. Aus diesem Grund sei auch die Mitarbeiterzahl in diesem Bereich von 2.376 Personen auf 2.109 gesunken. Man sieht sich jedoch nicht zuletzt aufgrund der Eigenkapitalquote von 43,8 Prozent stabil aufgestellt.

Digitalisierung auf dem Vormarsch

Im Baubereich konzentriert man sich weiterhin auf den Kernmarkt Vorarlberg, vor allem beim Bereich Wohnbau. Hier setzt Rhomberg weiterhin auf Digitalisierung und neue Ansätze wie Carsharing. So will man 2018 in Wolfurt ein eigenes Forschungskonzept starten, bei dem Massivbau- mit Holzbauweise direkt verglichen werden soll. Doch auch in Wien versucht man sich mit “Smartments” an einem neuen Appartementkonzept beim Hauptbahnhof.

Der Umsatz im Bau- und Ressourcenbereich des Familienunternehmens hat sich in den vergangenen acht Jahren verdoppelt. Das liege an der guten Entwicklung im gesamten Baubranche und daran, dass die neuen Märkte des Familienunternehmens in Wien und Süddeutschland eine gute Performance zeigten, begründete Thurnher. Im westlichsten Bundesland ist mit 521 Personen auch der Großteil der Mitarbeiter des Bereichs (633) beschäftigt.

Seequartier weiterhin in Vorbereitung

Weitere Themen sind hier aber auch das Seequartier rund um den Bregenzer Bahnhof. Hier habe man gerade aufgrund der Zuwächse im öffentlichen Verkehr umplanen müssen, um die Zukunftsfitness des Bahnhofsareals gewährleisten zu können.

Wunsch nach höheren Gebäuden

Und auch bei Themen wie Grundstückspreise sei die Problematik angespannt. Hier würde sich Hubert Rhomberg höhere Baunutzungszahlen wünschen, sprich höhere Gebäude. Langfristig will Rhomberg jedoch hier zum Gesamtanbieter werden und Lebensräume gestalten – die aufgrund anderer Nutzung von Mobilität künftig Parkplätze durch Lebensraum ersetzen werden.

Bahntechnik wichtiges Standbein

Den Bahnmarkt an sich bezeichnete Rhomberg als “nicht ganz einfach, weil er stark von Investitionsentscheidungen abhängt”. “Deshalb ist es gut, dass wir breit aufgestellt sind und auch einmal puffern können”, räumte der CEO ein. Großbritannien sieht Rhomberg nach wie vor – in einem Joint Venture erneuert Rhomberg Sersa Rail dort zur Zeit einen Großteil des Schienennetzes – als “ganz interessanten Markt”. “Die Briten haben zwar kürzere Strecken, verstehen aber noch nicht so viel von fester Fahrbahntechnik”, erklärte er.

Brexit auch als Chance

Größere Auswirkungen durch den Brexit erwartet sich Rhomberg nicht: “Wir sind dort ein englisches Unternehmen und unsere Produkte werden unabhängig vom Brexit immer gefragt sein.” Sollte die wirtschaftliche Situation in Großbritannien schwieriger werden, erwartet Rhomberg sogar steigende Investitionen in die Infrastruktur, “was für uns ja wieder gut wäre.”

2.750 Mitarbeiter weltweit

Im vergangenen Geschäftsjahr hat die Rhomberg Gruppe insgesamt rund 23 Mio. Euro investiert, zwei Mio. davon in Vorarlberg. “Der Großteil davon fährt auf Gleisen in Europa und Australien durch die Gegend”, verwies Rhomberg auf den Ankauf großer Bahnbaumaschinen. Die Rhomberg Gruppe hat neben Österreich Standorte in Deutschland, der Schweiz sowie Tochterunternehmen in Kanada, Großbritannien und Australien. Insgesamt beschäftigt das Familienunternehmen 2.750 Mitarbeiter.

(red./APA)

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