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"Legalize! Österreich": 17.000 Unterschriften in zwei Wochen

Auf 47 Hektar wird auf einer geheimen Anlage in Australien Cannabis angebaut
Auf 47 Hektar wird auf einer geheimen Anlage in Australien Cannabis angebaut ©APA (Symbolbild)
Feldkirch. Der Verein "Legalize! Österreich" startete am 1. Juli eine Parlamentarische Bürgerinitiative für die "Herausnahme von Cannabis aus dem Suchtmittelgesetz", seit 6. August kann unterschrieben werden. Wie Obmann Bernhard Amann berichtet, haben inzwischen 17.000 Personen ihre Unterschrift abgegeben.
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Toxikologe: "Freigabe mit Regeln"

Weiters spreche sich bei Online-Umfragen in österreichischen Medien eine klare Mehrheit für die Legalisierung von Cannabis aus, so Bernhard Amann. Dies lasse den Rückschluss zu, dass ein Paradigmenwechsel in der Drogenpolitik längst überfällig sei. “Es kann einfach nicht mehr hingenommen werden, dass aufgrund eines bestimmten Konsumverhaltens Menschen diskriminiert, kriminalisiert und stigmatisiert werden. Vor allem auch aus dem Grund, da Cannabis eine friedliche Substanz ist”, so der Hohenemser Drogenberater und Sozialarbeiter.

“Angst vor polizeilicher Verfolgung”

“Wir stellen im Zuge unserer Bürgerinitiative fest, dass die Einschüchterung von CannabisgebraucherInnen durch staatliche Institutionen unerträgliche Ausmaße angenommen hat. Viele Betroffen haben Angst, unser Anliegen zu unterstützen, da sie befürchten, durch ihre elektronische Unterschrift polizeilich verfolgt zu werden. Daher ist es für uns ein Erfolg, dass unsere Bürgerinitiative innerhalb von 2 Wochen eine so hohe Zustimmung erfährt”, so Amann weiter.

Internationaler Trend

Nicht nur in Österreich, auch international gehe der Trend in Richtung einer liberalen Cannabispolitik. Diesen Rückenwind wolle man nutzen, um die politischen RepräsentantInnen für eine Cannabispolitik zu gewinnen. Im Fokus stehe dabei die Förderung einer Jugend-, Gesundheits- und Sozialpolitik, welche die Selbstverantwortung des Menschen ernst nehme und jenen Schutz und Beistand gewähre, die dies wünschen.

Legalisierung des Eigenanbaus

In der Bürgerinitiative wird die Legalisierung des Eigenanbaus und der Herstellung von Cannabis für den persönlichen Verbrauch gefordert. Laut Forderung des Vereins soll der Cannabiserwerb und -besitz ab 16 Jahren erlaubt sein, analog zu Alkohol und Zigaretten. Für die Abgabe von Cannabis sieht die Initiative Trafiken, Apotheken und lizenzierte Abgabestellen vor.

Cannabis-Initative seit 2011

Der unabhängige Verein “Legalize! Österreich” mit Sitz in Feldkirch ist seit Februar 2001 offiziell eingetragen und setzt sich für die Legalisierung von Cannabis ein. Der Hohenemser Drogenberater und Sozialarbeiter Bernhard Amann ist seit 2011 Obmann und gründete 2001 die Cannabis-Bürgerinitative. (red)

Die Bürgerinitiative auf der Seite des Parlaments

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