Lawinenabgang am Arlberg – Verschütteter Bergführer tot geborgen

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Der Verschüttete konnte nur mehr tot aus den Schneemassen geborgen werden. Der Verschüttete konnte nur mehr tot aus den Schneemassen geborgen werden. - © VOL.AT/Hofmeister
Im Grenzgebiet zwischen Lech und Schröcken kam es am Freitagvormittag im Bereich der Mohnenfluh-Klemm auf Warther Seite zu einem Lawinenabgang in einer Rinne. Ein Mann wurde im freien Skiraum verschüttet, er konnte nur mehr tot geborgen werden.

Laut Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Vorarlberg (RFL) erfolgte die Alarmierung um 9.58 Uhr. Eine Skigruppe war im freien Gelände zwischen Lech und Schröcken unterwegs, als sich im Bereich der Mohnenfluh-Klemm eine Lawine löste.

Für Verschütteten kam jede Hilfe zu spät

Ein Mitglied der Gruppe, ein Bergführer, wurde mitgerissen und verschüttet. Er konnte zwar rasch mittels Lawinenpiepser geortet und geborgen werden, war aber bereits nicht mehr ansprechbar. Das Notarztteam des Hubschraubers Gallus 1 versuchte noch, den Bergführer am Lawinenkegel zu reanimieren, doch jede Hilfe kam zu spät. Es konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden.

An der Suchaktion waren neben der Pistenrettung Lech, der Bergrettung Lech und freiwilligen Helfern der Skischulen die beiden Hubschrauber Gallus 1 und Libelle 1 beteiligt. Zum Zeitpunkt des Unglückes herrschte Lawinenwarnstufe 3. (red)

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