IfS Schuldenberatung fordert Reform des Privatkonkurses

Von Jennifer Roth
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Der Geschäftsführer der IfS Schuldenberatung Peter Kopf sieht schon seit Jahren dringenden Handlungsbedarf bezüglich des Privatkonkurses. “Die Hürden, die diesen ermöglichen, sind für viele, die den Privatkonkurs nötig hätten, zu hoch”, findet Kopf.

Im letzten Jahr habe die Politik vor allem im Bezug auf Wohnen Verbesserungen geleistet. “Wir sind froh, dass die Wichtigkeit von leistbarem Wohnen auch endlich in den Köpfen der Politiker angekommen ist”, freut sich Kopf. Durch günstiges Wohnen könnten armutsgefährdete Menschen davor bewahrt werden, weiter in die Armut zu rutschen. Aber vor allem beim Privatkonkurs gebe es noch viel zu tun. “Für viele wäre der Privatkonkurs die ideale Lösung, aber hier wird eine sinnvolle Entschuldung immer noch durch die Politik verhindert”, kritisiert Kopf.

“Die zu zahlende Mindesthürde ist zu hoch”

“Im Moment ist es so, dass es im Falle eines Privatkonkurses eine gewisse Mindesthürde gibt, die zu bezahlen ist, um aus den Schulden zu kommen. Für viele ist diese Hürde aber schlichtweg zu hoch”, erklärt der Schuldenberater. Von 5000 Vorarlbergern, die eine Entschuldung durch einen Privatkonkurs nötig hätten, bekommen nur 50 Zugang dazu. Die anderen 90 Prozent würden ganz bewusst von der Politik ausgeschlossen. “Mein größter Wunsch für 2017 ist, dass sich an diesen Regelungen zum Privatkonkurs etwas ändert und endlich sinnvolle Maßnahmen gesetzt werden”, betont Kopf.

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Haben Sie Fragen zum Thema Schulden und Privatkonkurs? Geschäftsführer der IfS Schuldenberatung Peter Kopf wird am Donnerstag den 12.01. ab 11.15 live auf VOL.AT Rede und Antwort stehen. Bitte senden Sie uns ihre Fragen via

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