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Identitäre in Seenot werden von NGO "Sea-Eye" gerettet

Die C-Star der Identitären ist nun selbst in Seenot und muss gerettet werden.
Die C-Star der Identitären ist nun selbst in Seenot und muss gerettet werden. ©AFP
Mit der C-Star wollten die Identitären die Rettung von Migranten im Mittelmeer stören. Nun sind sie selbst in Seenot geraten - und werden nun selbst von einer NGO gerettet.

Wie die Nichtregierungsorganisation Sea-Eye am Freitag berichtet, wurde sie mit der Unterstützung des Identitären-Schiffs beauftragt. Ein Sprecher der EUNAVFOR MED Operation SOPHIA (diese koordiniert den Einsatz zur Bekämpfung des Menschenschmuggels im Mittelmeer und der Rettung von Migranten in Seenot) habe sie als nächstgelegenes Schiff angefordert, dem Schiff zu helfen.

Motorschaden macht Schiff manovierunfähig

Die C-Star habe einen Motorschaden und sei manovrierunfähig, berichtet die Organisation. Die Identitären wiederum sprechen von einem kleineren Defekt, zur Behebung habe man den Motor gestoppt. Dies habe man entsprechend der See-Konventionen gemeldet.

“In Seenot Geratenen zu helfen, ist die Pflicht eines jeden, der auf See ist – unterschiedslos zu ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Gesinnung,” erklärt Michael Buschheuer von Sea-Eye auf Facebook.

“Defend Europe”

Die Identitäre Bewegung, die in Österreich vom Verfassungsschutz beobachtet wird, will unter dem Titel “Defend Europe” Migranten abfangen und in ihre Heimatländer zurückbringen. Auch soll durch Störaktionen NGO-Schiffe daran gehindert werden, Flüchtlinge im Mittelmeer zu retten. Neben Österreichern sind auch Identitäre aus mehreren europäischen Nationen an Bord der C-Star.

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