150 Tote nach Erdrutsch in Sri Lanka befürchtet

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Etwa 140 Häuser wurden von den Erdmassen mitgerissen Etwa 140 Häuser wurden von den Erdmassen mitgerissen - © EPA
Bei einem Erdrutsch in Sri Lanka könnten bis zu 150 Menschen ums Leben gekommen sein. Das sagte Mahinda Amaraweera, Katastrophenschutzminister, am Mittwoch. Zuvor war von mindestens 14 Toten und etwa 300 Vermissten berichtet worden.

Nach heftigem Monsunregen sei ein Bergabhang Mittwoch früh ins Rutschen geraten und habe die Siedlung einer Teeplantage rund 200 Kilometer östlich der Hauptstadt Colombo zerstört.

Gefahr weiterer Erdrutsche

Wegen schlechten Wetters und der Gefahr weiterer Erdrutsche sei die Suchaktion zunächst ausgesetzt worden. Bei den Opfern handle es sich um Plantagenarbeiter und ihre Familien, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes am Mittwoch.

Bisher 14 Tote geborgen

Bis Mittag wurden 14 Leichen geborgen. Rund 140 Häuser wurden nach Angaben des Sprechers von den Erdmassen mitgerissen, andere waren bis zu neun Meter tief unter Schlamm und Geröll begraben. Die Armee entsandte Soldaten in die Region, um die Helfer bei der Suche nach Vermissten zu unterstützen. Nach Krankenhausangaben wurden mindestens drei Menschen lebend geborgen.

Erschwerte Bergungsarbeiten

Dichter Nebel behinderte die Bergungsarbeiten. Zudem fehlte ein schweres Räumgerät, da ganze Straßenabschnitte in der Region von dem Unwetter fortgespült worden waren. Die Monsunperiode in dem südasiatischen Land ist für Landwirtschaft und Stromerzeugung lebenswichtig. Sie sorgt aber zugleich immer wieder für Tod und Zerstörung: Im Juni kamen durch die Unwetter in und um die Hauptstadt Colombo mindestens 13 Menschen ums Leben. (APA)

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