Hirscher holt zum fünften Mal in Serie den Gesamt-Weltcup

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Auch Riesentorlaufkugel hat der 27-jährige Salzburger nach Kranjska-Gora-Sieg bereits siche Auch Riesentorlaufkugel hat der 27-jährige Salzburger nach Kranjska-Gora-Sieg bereits siche - © APA/AFP
Marcel Hirscher hat am Samstag in Kranjska Gora zum fünften Mal in seiner Karriere den alpinen Ski-Gesamtweltcup gewonnen und damit zum Rekordhalter, dem für Luxemburg startenden Vorarlberger Marc Girardelli, aufgeschlossen. Fünf Erfolge in Serie sind zuvor aber noch keinem Rennläufer gelungen, damit hat der 27-jährige Salzburger einen neuen Meilenstein in der alpinen Ski-Weltcup-Historie gesetzt.

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Glauben wird er es erst, wenn er den Pokal in Händen hält, betonte Marcel Hirscher auf der Pressekonferenz nach seinem Riesentorlaufsieg in Kranjska Gora. Gratulationen zum fünften Gesamtweltcupsieg nahm er jedoch bereits an. In der Hoffnung, auf die Worte von Henrik Kristoffersen und Alexis Pinturault vertrauen zu können, die ihn mit dem jeweils genannten Restprogramm nicht mehr einholen können.

“Das ist ein Rekord, wenn er dann wirklich Tatsache ist, viel Spaß beim Aufholen! Oder beim Einstellen!” (Marcel Hirscher)

Kranjska Gora. Hirscher feierte im Schneetreiben auf dem Podkoren bei sehr schwierigen Pisten- und Sichtverhältnissen den 38 Weltcupsieg seiner Karriere, nach vier Riesentorlauf-Erfolgen en suite von Pinturault, verwies er mit zweimal Laufbestzeit den Franzosen dieses Mal um 0,53 Sekunden auf Platz zwei und den Norweger Kristoffersen um 1,59 auf Platz drei.

Hirscher schloss mit dem fünften Gesamtweltcupsieg zu Rekordhalter Marc Girardelli aus Luxemburg auf, fünf Erfolge in Serie sind zuvor aber noch keinem Rennläufer gelungen. Der 27-jährige Salzburger sicherte sich zudem vorzeitig auch seine dritte kleine Kugel für den Gewinn der Riesentorlaufwertung.

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Zwar sind in Kranjska Gora, Kvitfjell und St. Moritz noch sieben Rennen zu fahren, Hirscher ist aber rechnerisch von seinen Verfolgern nicht mehr einzuholen, weil diese nächste Woche nicht zu den Speed-Bewerben nach Norwegen reisen und auch in der Finalwoche in der Schweiz nicht alle Rennen fahren werden.

Hirscher hat deshalb schon mehr als die benötigten 300 Punkte Vorsprung auf Kristoffersen und 400 auf Pinturault. “Mathematisch ist es noch möglich, dass ich eingeholt werde. Es ist ein bisschen eine komische Situation. Alexis und Henrik haben hoffentlich die Wahrheit gesagt”, sagte Hirscher, weiß aber freilich, dass das Wort der Konkurrenten Gewicht hat und sein Triumph am 20. März amtlich werden wird.

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Hirscher sprach von einem der unruhigsten Riesentorläufe überhaupt. “Der erste Lauf war so schlagig, sehr eisig. Der zweite Lauf war verkürzt, aber es war nicht leicht, für uns alle nicht. Ich habe die Leute schreien gehört und gewusst, dass Alexis einen wirklich, wirklich guten Job gemacht hat und führt und dass Henrik am Podium ist. Ich wusste, es ist Zeit für ‘all in’. Ich wusste, ich habe die Möglichkeit, etwas für den Gesamtweltcup klar zu machen. Der Sieg heute war sehr speziell.”

Pinturault zollte dem Sieger Respekt: “Viermal in Folge zu gewinnen, war unglaublich für mich. Es war ein gutes Rennen von mir, Marcel war am Ende stärker.” Und Kristoffersen meinte auf die Frage, was das Geheimnis von Hirscher sei: “Das wüsste ich auch gern.”

Nach dem zweiten Rang am Freitag landete Philipp Schörghofer am Samstag an sechster Stelle, um drei Ränge hatte er sich im Finale noch verbessert. “Heute habe ich mir ein bisserl schwerer getan, es war ein komplett anderer Tag als gestern, ich habe mich viel mehr plagen müssen, aber ich bin zufrieden.”

Mit drittbester Laufzeit hinter Hirscher und Pinturault kam Manuel Feller noch von Rang zwölf auf sieben. “Ich bin auf jeden Fall zufrieden. Das Coole ist, dass ich jetzt die Top 15 abgesichert habe, wer hätte sich das am Anfang der Saison gedacht”, meinte der Tiroler. Über das Duell Hirschers mit Pinturault sagte er: “Die zwei da vorne sind schon noch einmal eine eigene Liga, da werden wir schon noch ein bisschen brauchen, bis wir da mitfahren können.”

Stefan Brennsteiner wurde 26., Christian Hirschbühl 28. Marco Schwarz und Vincent Kriechmayr (jeweils 34.) verpassten die Finalqualifikation, Christoph Nösig schied aus, Roland Leitinger wurde disqualifiziert. Da beim Finale in St. Moritz nur die Top 25 der Disziplinwertung antreten dürfen, sind in der Schweiz aus dem ÖSV-Team nur Hirscher, Schörghofer, Feller und Leitinger startberechtigt. (APA)

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