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"Haben alles gegeben" - Rhesi-Initiatoren verlangen Solidarität

Walter Sandholzer ist enttäuscht von der Entscheidung der Koblacher.
Walter Sandholzer ist enttäuscht von der Entscheidung der Koblacher. ©VN
Walter Sandholzer und Urs Kost, zwei von vier Mitgliedern der Gemeinsamen Rheinkommission (GRK), sind enttäuscht von der Ablehnung der Koblacher.
Koblacher Entscheidung bedroht Umsetzung auf Jahre
Rückschlag für "Rhesi"
Rhesi lässt die Wogen weiter hochgehen

Die Gemeinsame Rheinkommission, leitendes Gremium der Internationalen Rheinregulierung und Initiantin des Hochwasserschutzprojekts Rhesi, ist vom ablehnenden Entscheid der Nutzungsberechtigten in Koblach enttäuscht. “Wir haben alles versucht, um den Sachverhalt und den Zusammenhang dieses Trittsteins mit der Bewilligungsfähigkeit des für das ganze Rheintal wichtigen Hochwasserschutzprojekts nachvollziehbar aufzuzeigen”, heißt es in einer Aussendung des Gremiums. Der Trittstein bei Koblach verbessere den Hochwasserschutz für die Gemeinde wesentlich und werde zudem maßgeblichen Einfluss darauf haben, ob die gesetzlichen ökologischen Forderungen an das Gesamtprojekt erfüllt werden können oder nicht.

“Wir haben alles getan”

Somit hätten sie alle Möglichkeiten des Entgegenkommens ausgereizt. “Wir haben für Koblach eine Lösung vorgelegt, die infolge eines Flächentauschs keinen einzigen Quadratmeter Landwirtschaftsland vernichtet. Die Flächen, die getauscht werden sollen, sind derzeit Bach oder Damm, sind Teil des öffentlichen Wassergutes und stellen daher keinen Nutzungsverlust dar.
Der Unmut einzelner Kreise in Koblach war uns schon lange bekannt. Wir haben immer wieder das Gespräch gesucht”, erklären die beiden Vertreter der GRK.

“Rhesi würde Koblach entlasten”

Um im Sinne der Sache vorwärts zu kommen, hätten sie alle Energie darangesetzt, die über zwanzig Forderungen, die aus Koblach gestellt wurden, zu erfüllen. Bei zwei Forderungen hätten sie jedoch festgestellt, dass sie “entweder realitätsfremd sind oder nicht in unserer Kompetenz liegen”.

“Es ist bei einigen Vertretern der Nutzungsberechtigten offensichtlich auch wenig Wertschätzung dafür vorhanden, dass Rhesi mit seiner finanziellen Beteiligung an der Sanierung des Ehbachdamms – grundsätzlich eine reine Aufgabe der Frutzgemeinden und damit auch der Gemeinde Koblach – die Finanzen der Gemeinde Koblach spürbar entlasten wird”, erklären Sandholzer und Kost.

(Red.)

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