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Gehaltsreform für Vorarlberger Spitalsärzte kostet 13 Mio. Euro

Land will attraktive Arbeitsbedingungen anbieten. Land will attraktive Arbeitsbedingungen anbieten. - © APA/ dpa
Bregenz – Die Gehaltsreform für die Vorarlberger Spitalsärzte und das Pflegepersonal wird das Landesbudget im nächsten Jahr mit etwa 13 bis 14 Millionen Euro belasten.

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Diese Zahl nannte ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz. Damit wende das Land den Großteil der für nächstes Jahr geplanten 30 Mio. Euro Mehreinnahmen für den Gesundheitsbereich auf, sagte Frühstück. Eine konkrete Zahl zur Höhe des Volumens war bisher nicht öffentlich kommuniziert worden.

Reform soll Ärztemangel entgegenwirken

Die Ärzte hatten eine entsprechende Gehaltsreform seit längerer Zeit gefordert. Höhere Einstiegsgehälter für Jungmediziner sollen nur ein Baustein im Konzept des Landes sein, um akutem oder drohendem Ärztemangel entgegenzuwirken. Es gelte ganz allgemein, attraktive Arbeitsbedingungen anzubieten, etwa im Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, so Frühstück.

46 Vorarlberger nahmen Medizinstudium auf

Auch die vom Land gesetzten Maßnahmen – etwa gezielte Vorbereitungsseminare für den Aufnahmetest zum Medizinstudium – zeigten Früchte. Heuer könnten in Innsbruck und Wien 46 Vorarlberger das Medizin-Studium aufnehmen. Zudem wolle man mit einem Stipendiensystem besonders qualifizierte Studierende frühzeitig an das Land binden. Die SPÖ habe einen entsprechenden Vorstoß gemacht, ein entsprechender Vorschlag soll laut Frühstück noch im Herbst dem Landtag vorgelegt werden. (APA)

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