Akt.:

EZB bewahrt Griechenland vor Bankrott

Notkredit soll Athen über Wasser halten. Notkredit soll Athen über Wasser halten. - © EPA
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zur Abwendung der Staatspleite in Griechenland der griechischen Notenbank die Ausgabe von zusätzlichen Notkrediten erlaubt.

 (11 Kommentare)

Korrektur melden

Wie die “Welt” in ihrer Samstagsausgabe berichtete, stellte der EZB-Rat mit der am Donnerstag getroffenen Entscheidung die Finanzierung Athens bis zur Auszahlung der nächsten Hilfstranche im September sicher. Die Regierung könne nun bis zu vier Milliarden Euro zusätzlich erhalten, die letztlich aus den Mitteln der Zentralbank stammen.

Umstrittene Aktion erhöht Risiko für Euro-Staaten

Die Aktion gelte allerdings als umstritten, berichtet “Welt Online” am Samstag. Sollte Griechenland nämlich aller Hilfsmaßnahmen zum Trotz  pleite gehen, würden die Notkredite das Risiko der Euro-Staaten erhöhen.

Grünes Licht für EZB-Notkredit

Hintergrund der Entscheidung des EZB-Rats ist, dass Athen akute Finanzlöcher im August durch die Ausgabe kurzfristiger Staatsanleihen schließen will, sogenannter T-Bills. Banken kaufen diese aber in der Regel nur, wenn sie die Papiere als Sicherheit für frisches Geld bei einer Notenbank hinterlegen können. Da die EZB selbst keine griechischen Staatsanleihen mehr als Pfand für normale Zentralbankkredite akzeptiert, bleibt nur der Weg über die Notkredite der Bank of Greece.

EZB verschafft bankrotten Griechen Zeit

Die Bank of Greece durfte bisher nur T-Bills bis zu einer Grenze von drei Milliarden Euro als Sicherheiten für die Notkredite annehmen. Ihrem Antrag, diese Grenze auf sieben Milliarden Euro anzuheben, wurde nun stattgegeben. Laut dem Zeitungsbericht kann sich Griechenland mit dem Geld über Wasser halten, bis im September die Troika aus Europäischer Union, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds (IWF) über die Auszahlung der nächsten Hilfstranche in Höhe von 31 Milliarden Euro entscheidet.

(APA; Red.)

Werbung


Kommentare 11

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

 
noch 1000 Zeichen
 

HTML-Version von diesem Artikel
Verkehr in Vorarlberg

Mehr auf vol.at
voestalpine-Chef Eder: Linz noch vor den USA
voestalpine-Chef Wolfgang Eder bleibt dabei: Wird Europa nicht konkurrenzfähiger, ist es eine wirtschaftliche Logik [...] mehr »
Folgen von Ukraine-Krise für OMV nicht abschätzbar
OMV-Chef Gerhard Roiss ruft im Ukraine-Konflikt die EU zum Dialog mit Russland auf. "Wir können alle nicht abschätzen [...] mehr »
EZB überwacht ab 4. November Risikopapiere
Der Aufwand ist gewaltig, die Erwartungen auch: Die Europäische Zentralbank (EZB) überwacht vom 4. November an die [...] mehr »
Bargeldschmuggel aus der Schweiz nach Deutschland
Zahlreiche Steuersünder versuchen zurzeit, Schwarzgeld aus der Schweiz zurück nach Deutschland zu schmuggeln. "Zum [...] mehr »
Kfz-Versicherung beim Autohändler oft teurer
Der Verein für Konsumenteninformation weist in seiner aktuellen Ausgabe des "Konsument" darauf hin, dass es nicht [...] mehr »
Mehr Meldungen »
Werbung
Jetzt meistgelesen auf VOL.AT
Werbung

Sie sind bei Facebook? Wir haben etwas Besonderes für Sie ...

Wenn Sie jetzt Ihren Facebook-Account mit %s verknüpfen, haben Sie einfachen Zugang zur beliebten Kommentar-Funktion auf %s, können Artikel einfach mit Ihren Freunden teilen - und auch selbst Fotos und Artikel auf %s hochladen.

{username}


Passwort vergessen?
{username}

Bitte max. 32 Zeichen verwenden

Ihren Benutzernamen können Sie hier ändern. Wir schlagen vor, dass Sie Ihren richtigen Namen verwenden, um an Diskussionen teilzunehmen.

Muss eine gültige E-Mail-Adresse sein

Benachrichtigungen und Newsletter (falls gewollt) werden an diese Emailadresse versendet. Ihre Privatsphäre ist uns wichtig

{username}%s antworten

OK, {username} - nun ist alles eingerichtet.

OK

Der Benutzer mit dem Sie sich einlochen wollen ist noch nicht aktiviert. Bitte klicken Sie auf den Aktivierungslink den wir Ihnen an %s gesendet haben. Aktivierungsmail erneut schicken OK

Anmelden

Facebook-Benutzer?

Sie können Ihren Facebook-Account zum Anmelden verwenden:

Mit Facebook verbinden



Passwort vergessen?
Neu registrieren

Anmelden - oder ohne Registrierung diskutieren

Als VOL.AT User anmelden:




Passwort vergessen?

Unregistrierter User:

Bei unregistrierten Benutzern wird der Kommentar erst nach einer Prüfung freigeschaltet. Beleidigende, rassistische, ausfällige oder nicht themenbezogene Kommentare werden nicht veröffentlicht. Kommentare von eingeloggten Usern werden sofort veröffentlicht.

Neu registrieren



Bitte Javascript aktivieren!