Enttäuschung bei beurlaubtem Rapid-Trainer Canadi “groß”

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Canadi muss sich nach einem neuen Job umsehen
Canadi muss sich nach einem neuen Job umsehen - © APA
Bei dem am Sonntag von Fußball-Rekordmeister Rapid beurlaubten Trainer Damir Canadi ist die Enttäuschung verständlicherweise “groß”.

“Leider ist es mir in den letzten Monaten nicht gelungen, den sportlichen Turnaround im Frühjahr zu schaffen und mir das Vertrauen der Mannschaft zu erarbeiten, wie ich mir das im November des letzten Jahres erhofft habe”, verlautete der 46-Jährige via Facebook.

Nach neun Ligaspielen ohne Sieg und dem bitteren 0:3 bei Schlusslicht Ried am Samstag zogen die Verantwortlichen des in den Abstiegskampf gerutschten Rekordmeisters nun die Reißleine. “Die sportlichen Erfolge und die Körpersprache der Mannschaft im letzten Spiel gegen die SV Ried waren nicht befriedigend, weshalb es zu diesem Entschluss gekommen ist”, schrieb Canadi.

“Lehrreiche und interessante Zeit”

Erst Mitte November hatte der Wiener vom Liga-Überraschungsteam Altach kommend bei den Hütteldorfern seine Tätigkeit aufgenommen. “Für mich war es dennoch eine sehr lehrreiche und interessante Zeit beim SK Rapid, in der ich den gesamten Verein, insbesondere die Fans, sehr schätzen gelernt habe”, so Canadi. Letztere hätten speziell beim Cup-Halbfinal-Aufstieg in St. Pölten am Mittwoch (3:1) für Gänsehaut-Momente gesorgt.

Altach meldet sich zu Wort

Mit der Beurlaubung von Damir Canadi bei Rapid Wien wurden auch zahlreiche Medienanfragen an den SCR Altach gerichtet. “Dass wir uns dazu nicht äußern werden, ist wohl unserem Selbstverständnis geschuldet”, lässt die Vereinsleitung wissen.

Der SCR Altach distanziert sich allerdings von den in verschiedenen Medien kolportierten Zusammenhängen zwischen dem damaligen Abgang von Damir Canadi und einer angeblichen Kabinenparty. Mehrere Medien berichteten, dass die Altach-Spieler im November den Abgang von Canadi mit einer “Kabinenparty” bejubelten.

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