Dies ist das Ergebnis einer nicht repräsentativen Umfrage der ORF-Sendung „Vorarlberg heute“, an der sich am Dienstagabend 9.245 Anrufer beteiligten. Allerdings ist nicht klar, ob sich EU-Gegner und EU-Befürworter in gleichem Ausmaß an der Abstimmung beteiligten. 1994 hatten sich bei der EU-Volksabstimmung rund zwei Drittel der Vorarlberger für den EU-Beitritt ausgesprochen.
Auf das Ergebnis des Telefon-Teds angesprochen, sagte der Vorarlberger EU-Abgeordnete Herbert Bösch (S) in der TV-Sendung: „Ich habe sehr oft das Gefühl, dass vor allem auch nationale Politiker alles das gerne in die eigene Verantwortung nehmen, was Gutes herauskommt. Und alles das, was schlechter läuft, wird gerne an eine anonyme Demokratie in Brüssel abgeschoben“. Weiters hielt es Bösch für sinnvoll, „wenn die Steuerbürger wissen würden, wie viel sie nach Brüssel bezahlen. Das würde viel zur Transparenz und vielleicht auch zur Zufriedenheit der EU-Bürger beitragen“, sagte Bösch.