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Ein Toter durch Mure in der Obersteiermark

Ein Toter durch Mure in der Obersteiermark
Heftige Regenfälle und Unwetter haben in der Nacht auf Samstag in mehreren Regionen der Steiermark zu Überschwemmungen und Murenabgängen geführt. In Thörl (Bezirk Bruck/Mur) konnte Samstag früh ein am Freitag von einer Mure verschütteter Mann nur noch tot geborgen werden. Die Gemeinden St. Lorenzen und Kleinsölk sind nach einem Murenabgang teilweise von der Außenwelt abgeschnitten.

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Die Unwetter brachen bereits Freitagabend über die Bezirke Liezen, Murau, Murtal, Leoben, Bruck, Mürzzuschlag und Graz-Umgebung herein. Gegen 21.00 Uhr war der 47-Jährige aus Thörl in seinem Heimatort zu Fuß unterwegs, als sich die Mure in einem Waldstück oberhalb der Straße löste. Er wurde von den Erdmassen mitgerissen und konnte Samstagvormittag nur noch tot geborgen werden.

Samstag gegen 5.00 Uhr bahnte sich eine Mure ihren Weg durch den Ortskern von St. Lorenzen und riss Autos, Garagen und Brücken mit sich und bedeckte den Boden mit einer teilweise Meter hohen Schlammschicht. Rund 20 Personen waren in einem abgeschnittenen Ortsteil von der Außenwelt getrennt und mussten mit Hubschraubern ausgeflogen werden. Ein Mann zog sich schwere Verletzungen zu. 160 Soldaten des Bundesheeres sind vor Ort im Einsatz.

In Kleinsölk sind nach einer Mure am Samstagnachmittag 35 Bewohner des hinteren Talbereiches von der Außenwelt abgeschnitten. Die Zufahrtswege müssen erst von den Einsatzkräften frei geräumt werden.

Die Brucker Schnellstraße (S35) ist Samstagnachmittag von den Behörden wegen der hochwasserführenden Mur ab Mixnitz in Fahrtrichtung Norden gesperrt worden. Die Sperre wird vermutlich die Nacht über aufrecht bleiben. Die Polizei riet die S35 über die A9 zu umfahren und nicht auf Landesstraßen im Umland auszuweichen, da auch diese bereits wegen Überschwemmungen erschwert passierbar seien.

In Steyr ist der Pegelstand der Enns im Laufe des Samstags weiter leicht gestiegen, nachdem bereits am Vormittag die Hochwasser-Voralarmgrenze von 4,70 Metern erreicht worden war. Um 16.00 Uhr betrug der Wasserstand 4,82 Meter.

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