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Doppelmayr-Technologie verbindet die Olympia Arenen in London

Doppelmayr für Konstruktion über Themse von ExCeL-Arena zu O2-Arena verantwortlich.
Doppelmayr für Konstruktion über Themse von ExCeL-Arena zu O2-Arena verantwortlich. ©AP
London, Wolfurt - Den Auftrag zur Errichtung der Seilbahn-Konstruktion in London erhielt im April 2011 die österreichische Doppelmayr/Garaventa-Gruppe, ein Jahr später ist die Konstruktion des Vorarlberger Unternehmens nahe an der Fertigstellung.
Doppelmayr baut erste Stadt-Seilbahn in England
Themse aus der Vogelperspektive

Der Olympic Park wird das Zentrum der Sommerspiele in London sein, neben den Kernsportarten Leichtathletik und Schwimmen haben auch etliche weitere Events dort ihre olympische Heimat. Große Bedeutung haben aber ebenso die ExCeL-Arena und die für Olympia in North Greenwich Arena umgetaufte O2-Arena. Das Besondere an diesen beiden Hallenkomplexen ist, dass sie über die Themse mit einer Seilbahn verbunden sind.

Doppelmayr konstruiert kilometerlange Seilbahn

Über eine Länge von rund einem Kilometer werden über speziell designte Stützen 34 Gondeln mit einem Transportvolumen von je zehn Personen gleiten. Das stündliche Fördervolumen soll 2.500 Personen betragen.

Das in Wolfurt ansässige Unternehmen Doppelmayr brachte die Erfahrung von 14.200 Projekten in insgesamt 86 Ländern ein. “Wir haben ähnliche Seilbahnen schon in Singapur, Caracas und Lissabon gebaut”, wurde dazu in einer Aussendung Michael Doppelmayr, Chef des Technologieführers im Seilbahnwesen, zitiert. “Aber keine andere Stadt ist wie London. Eine Seilbahn über der Themse ist eine außergewöhnliche Attraktion.”

Inbetriebnahme auch nach Olympia warscheinlich

Noch ist allerdings nicht sicher, ob die Eröffnung der Seilbahn noch vor der für 27. Juli angesetzten Eröffnung der Spiele gelingt. Von der für die Personenbeförderung in London zuständigen “Transport for London” erfuhr die APA – Austria Presse Agentur, dass die Inbetriebnahme für den Sommer geplant ist. Das könnte aber auch erst nach Olympia bzw. zumindest vor den ab 29. August laufenden Paralympics sein.

Knackpunkt Kosten

Knackpunkt dürften einerseits die Kosten sein. Zunächst war mit 25 Mio. Pfund (30,4 Mio. Euro) kalkuliert worden, mittlerweile liegen die benötigten Mittel bei 60 Mio. Pfund (72,9 Mio. Euro). Andererseits geht es um die vor dem ersten offiziellen Personentransport erforderlichen Tests. Doppelmayr ist diesbezüglich noch nicht informiert worden. “Es ist noch nichts terminisiert”, sagte Firmen-Pressesprecher Ekkehard Assmann der APA.

In der Montag-Onlineausgabe des “London Evening Standard” wurde von Verantwortlichen die Möglichkeit erwähnt, dass nur ein Teil der Kapazität während Olympia ausgenutzt wird. 34 über die Themse schwebende Gondeln wären mittlerweile eher unrealistisch. Um dies doch noch hinzubekommen, müssten die Tests wohl noch im April erfolgreich abgeschlossen werden.

Mit Seilbahn London erkunden

Immerhin wurden vor vier Wochen Bedenken verworfen, die Seilbahn könnte für die auf dem nahe gelegenen “London City Airport” abfliegenden und landenden Flugzeugen zur Gefahr werden. Es wurde eine extrem niedrige Unfallgefahr festgestellt, das Projekt von dieser Seite genehmigt. “Die Seilbahn wird eine einzigartige Variante sein, unsere großartige Stadt zu erkunden”, meinte Londons Bürgermeister Boris Johnson danach.

Besonders aus der ExCeL-Arena werden während der Spiele sehr viele Besucher erwartet. Boxen, Fechten, Judo, Tischtennis, Taekwondo, Gewichtheben und Ringen werden dort ausgetragen, es ist die Wettkampfstätte mit den klar meisten Medaillenentscheidungen. Quasi im Nu wäre man mit der Seilbahn in der North Greenwich Arena, Schauplatz von Kunstturnen, Basketball-Endrundenspielen und Trampolinspringen.
APA

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