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Dauerregen für Älpler und Vieh beim Alpabtrieb

Alpabtrieb
Alpabtrieb ©Marianna
Zuschauer unterm Regenschirm erwarteten die Heimkehrer 
Auer Viehscheid

Zeitig in den Morgenstunden waren die Älpler der Auer und Schoppernauer Alpen aufgebrochen um mit ihrem Vieh zurück ins Tal zu ziehen. Der Wettergott hatte es an diesem Tag nicht besonders gut mit ihnen gemeint. Der Alpabtrieb wurde von strömenden Dauerregen begleitet, Mensch und Tier kamen nach stundenlangem Fußmarsch völlig durchnässt im Tal an.

Dass Spektakel der ankommenden Viehherden wollten sich Einheimische und Gäste nicht entgehen lassen. Entlang der L200, der Bregenzerwaldstraße warteten, trotz Wetterkapriolen, schon viele Schaulustige auf die Heimkehrer und der Klang der Kuhglocken war schon von weiten zu hören. Wenn Kühe mit Kränzen geschmückt zurück ins Tal ziehen so ist dies ein Zeichen, dass der Alpsommer Unfallfrei und gut verlaufen ist, so haben schon im Vorfeld viele fleißige Hände voller Freude Kränze gebunden, Büschel und Blumen vorbereitet um damit das Vieh beim Alpabtrieb hübsch zu zieren.

Hirten und Vieh kehrten zurück

Für alle Alpen und Hirten, mit Köchin, Senner, Pfister und Küher ist ein wahrer Prachtsommer zu Ende gegangen. In den vergangenen Wochen herrschten beste Wetterverhältnisse, es gab genügend saftiges Gras auf den Bergweiden und auch das Wasser wurde nicht zu knapp. Auf den meisten Melkalpen wurde die Milch den Sommer über zu Alpkäse verarbeitet, gilt dieser doch als einer der besten und begehrtesten Bergkäsesorten des Bregenzerwaldes.

Ca. 500 Stück Vieh sind im Laufe des Vormittags auf dem Gelände der „Ur-Alp“ eingetroffen, wo die eigentliche Viehscheid stattfand. Die Kühe wurden auf den dafür vorgesehenen Platz getrieben um dort von ihren Besitzern natürlich wiedererkannt und abgeholt zu werden. Das ganze Geschehen wurde von Mag. Reinhard Willi als Moderator begleitet, er informierte über Brauchtum und Tradition des Bregenzerwälder Älpler-Daseins.

Älplerfest für Heimkehrer

Für das inzwischen schon traditionelle Älplerfest hatte Peter Ritter und sein Uralp-Team wieder alles besten organisiert. Im eigens aufgestellten Festzelt wo sich Älpler und Besucher ins Trockene flüchten konnten wurde für Bewirtung gesorgt. Dort spielte tagsüber die eigens zusammengestellte Band, die „Ur-Alp-Böhmische“, mit zünftiger Blasmusik auf. Ein unterhaltsames Kinderprogramm wurde geboten und trotz aller Regengüsse ließen sich die Markstständler nicht davon abhalten, mit einem attraktiven Bauernmarkt aufzuwarten. Der zu Ende gegangene Alpsommer wurde noch ausgiebig von Älplern und Jenen die sie willkommen hießen, bei Musik und guter Laune gefeiert.

 

 

 

 

 

 

 

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