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Das Lawinenunglück von Prinz Friso: eine Chronologie

Prinz Friso mit seiner Mutter Beatrix (Archiv 2011)
Prinz Friso mit seiner Mutter Beatrix (Archiv 2011) ©Patrick van Katwijk/ dpa
Vor eineinhalb Jahren verunglückte der niederländische Prinz Friso bei einem Lawinenunglück in Lech am Arlberg schwer.

Der zweite Sohn von Königin Beatrix war abseits der Pisten unterwegs, als sich ein Schneebrett löste und den damals 43-Jährigen verschüttete. Er lag seither im Koma. Heute, Montag, gab der Hof sein Ableben bekannt. Eine Chronologie der Ereignisse seit dem Lawinenabgang.

17. Februar 2012: Prinz Friso von Oranien-Nassau von Amsberg fährt gemeinsam mit einem einheimischen Begleiter gegen 12.15 Uhr in einen Hang im Bereich Litzen – Zugertobel ein. Dabei löst sich bei Lawinenwarnstufe 4 ein rund 40 Meter langes Schneebrett, das den Urlauber verschüttet. Nach rund 20 Minuten wird er gerettet, reanimiert und in kritischem Zustand in die Universitätsklinik Innsbruck geflogen. Die Mutter des Prinzen, Königin Beatrix, und seine Frau Mabel besuchen den Verunglückten noch am Nachmittag auf der Intensivstation.

24. Februar: Schlechte Nachricht bei einer Pressekonferenz des Ärzteteams: Der Sauerstoffmangel hat zu massiven Schäden im Gehirn geführt. Es könne nicht mit Sicherheit gesagt werden, ob der Patient jemals wieder das Bewusstsein erlangen werde, hieß es.

26. Februar: Die Lecher Bevölkerung betet bei einem Gottesdienst in Anwesenheit der Königsfamilie für den Verunglückten. Der Lecher Tourismusdirektor kündigt an, weiter für das Skifahren abseits der Piste werben zu wollen, zugleich sollen Gäste besser über die Gefahren aufgeklärt werden. Einen Tag später dementiert die Bergrettung, Medienberichte, wonach es bei der Rettung des Prinzen zu Pannen kam.

1. März: Prinz Friso wird mit einem Ambulanzjet in eine Reha-Einrichtung nach London gebracht. Die königliche Familie reist aus Lech ab.

19. Oktober: Die Staatsanwaltschaft Feldkirch stellt das Verfahren gegen den Skibegleiter des Prinzen in Absprache mit der Oberstaatsanwaltschaft Innsbruck und dem Justizministerium ein. Beiden Skifahrern sei das Risiko von Lawinenabgängen bewusst gewesen, so die Begründung.

19. November: Nach neun Monaten im Koma zeigt Prinz Friso erste Anzeichen von Bewusstsein. Es handle sich um das sogenannte Minimalbewusstsein, dämpfen die Ärzte die Hoffnungen.

18. Februar 2013: Ein Jahr nach dem tragischen Lawinenunglück kommt die niederländische Königsfamilie wieder in Lech am Arlberg zusammen.

9. Juli 2013: Prinz Friso ist wieder in den Niederlanden, meldet der Hof. Im Palast Huis ten Bosch in Den Haag werde der Prinz von einem medizinischen Team versorgt.

12. August 2013: Der Hof gibt das Ableben von Prinz Friso bekannt.

(APA)

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