BZÖ-Chef Josef Bucher rechnet mit Hagen ab

Von VN/Johannes Huber
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BZÖ-Chef Bucher lässt offen, ob die Partei bei den Landtagswahlen in Vorarlberg antritt. Zunächst sei eine Nationalratswahl zu schlagen. BZÖ-Chef Bucher lässt offen, ob die Partei bei den Landtagswahlen in Vorarlberg antritt. Zunächst sei eine Nationalratswahl zu schlagen. - © APA
BZÖ-Chef Josef Bucher verzeiht seinem bisherigen Mitstreiter Christoph Hagen nicht, ins Lager des Austrokanadiers Frank Stronach gewechselt zu haben. Als Landesparteichef habe Hagen in Vorarlberg “viel vernichtet”.

Sein Nachfolger Manfred Dorn solle nun Aufbauarbeit leisten, so Bucher im VN-Interview.

Zunächst muss das BZÖ einen Kampf ums Überleben erfolgreich hinter sich bringen: Bucher befürchtet, dass ein weiterer Abgeordneter zu Stronach wechseln wird. Damit hätte dieser fünf ehemalige Vertreter aus dem BZÖ gewonnen – und würde im Nationalrat über einen eignen Klub verfügen.

Stronach und dessen Mitstreitern wirft Bucher versuchte Bestechung vor: Sie hätten Abgeordnete kaufen wollen. Das Stronach-Lager weist die Vorwürfe zurück und kündigt Gegenklagen an.



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