Bregenzer Vizebürgermeisterin verkündet: Abriss der Villa Freudeck nicht zu verhindern

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Gegen den Abriss der sogenannten Villa Freudeck in der Bregenzer Blumenstraße wurde von Anrainern und engagierten Vorarlbergern eine Petition eingereicht. In der Stadtvertretungsitzung am Donnerstagabend wurde diese besprochen – mit negativem Ergebnis. Stadtplanungsstadträtin Sandra Schoch fasste nach der Sitzung zusammen, dass der Abriss der Villa Freudeck aus rechtlichen Gründen nicht verhinderbar sei.

“Der Beschluss geht weit über den Anlassfall hinaus”, betont die grüne Stadtplanungsstadträtin, Vizebürgermeister Sandra Schoch, nach der Bregenzer Stadtvertretungsitzung am 3. November. Diese befasste sich mit der Frage, ob der Abriss der Villa Freudeck in der Blumenstraße zu verhindern sei.

Antwort negativ

Obwohl die Antwort auf diese Frage eindeutig negativ ausfalle, sei die Debatte über die Zukunft des Ortsbildschutzes äußerst wichtig gewesen und in eine klare Willenserklärung der Stadtvertretung gemündet. Die Stadt wird ein Ortsbildinventar erstellen und auf dieser fachlichen Grundlage den Schutz von erhaltungswürdigen Objekten, Ensembles und Ortsteilen verbessern.

Leistbares Wohnen

“Die Stadt muss vorgeben, wo Altes erhalten werden und wo Neues entstehen soll”, so Schoch. Letztlich gehe es darum, den Charakter der Stadt zu erhalten und gleichzeitig leistbares Wohnen zu ermöglichen. Der geplante Neubau soll ein Mehrparteienhaus mit sieben Wohneinheiten umfassen.

Erhaltenswerte Gebäude

Nachdem das Projekt bekannt wurde, regte sich Widerstand in der Bevölkerung. Zum einen wurde kritisiert, dass die Anrainer keinerlei Information über einen geplanten Neubau erhalten haben. Zum anderen stellt die Villa Freudeck, nach Ansicht der Projektgegner, Teil eines erhaltenswerten Ensembles von insgesamt fünf Villen im Bereich Wolfeggstraße, Blumenstraße und Ölrainstraße dar.

(red.)

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