Bettina Wulff wehrt sich mit Klagen gegen Gerüchte

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Mit Unterlassungsklagen gegen den TV-Moderator Günther Jauch und den Suchmaschinenbetreiber Google geht Bettina Wulff gegen die Verbreitung von Gerüchten und Anschuldigungen über ihr vermeintliches Vorleben vor.

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Jauch willigte ein, die Gerüchte über die Frau des ehemaligen deutschen Bundespräsidenten nicht mehr weiterzuverbreiten. Der Google-Konzern erklärte, das Gericht entscheiden zu lassen.

"Ich habe niemals über Frau Wulff eine falsche Tatsachenbehauptung aufgestellt", ließ Jauch laut "Spiegel Online" über seinen Anwalt Christian Schertz verlauten. Er habe lediglich im Dezember 2011 aus einem Artikel der "Berliner Zeitung" zitiert und daraus eine Frage an den stellvertretenden "Bild"-Chefredakteur formuliert. Er habe "kein Interesse an einer Auseinandersetzung mit Frau Wulff" und daher "den Rechtsstreit beenden lassen".

Nach Recherchen der "Süddeutschen Zeitung" sollen CDU-Kreise in Hannover seit 2006 das Gerücht gestreut haben, Bettina Wulff habe früher angeblich im Rotlichtmilieu gearbeitet. Diese Anschuldigung sollte der Zeitung zufolge offenbar vor allem Christian Wulff treffen, der damals noch niedersächsischer CDU-Ministerpräsident war. Als Wulff als Bundespräsident wegen des Verdachts der Vorteilsnahme in seiner Zeit als Landesregierungschef in die Kritik geriet, gelangten auch die Gerüchte über die vermeintliche Vergangenheit seiner zweiten Ehefrau Bettina wieder in die Öffentlichkeit.

Durch die Klage gegen Google soll laut "Süddeutscher Zeitung" verhindert werden, dass bei Eingabe des Namens "Bettina Wulff" in der Suchzeile der Google-Webseite durch die automatische Vervollständigungs-Funktion Begriffe wie "Rotlichtvergangenheit" oder "Escort" auftauchen. Google-Sprecher Kay Oberbeck sagte, es habe in Deutschland bereits fünf Klagen nach dem gleichen Muster gegeben, die alle abgewiesen worden seien.

(APA)

 

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