Ashton Kutcher startet heute als Walden durch

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Die aktuelle "Two and a half Men"-Besetzung: Angus T. Jones, Ashton Kutcher und Jon Cryer. Die aktuelle "Two and a half Men"-Besetzung: Angus T. Jones, Ashton Kutcher und Jon Cryer. - © AP
Gute Quoten für "Two and a half Men" in den USA. Die neue Staffel ist ab Dienstag im deutschen TV zu sehen.

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Vor einem halben Jahr war das Ende für "Charlie", die Hauptfigur in der erfolgreichen Serie "Mein cooler Onkel Charlie" längst beschlossene Sache. Doch die Serie hat geschafft, was kaum einer ihr zutraute: Obwohl der Star, Charlie Sheen, um den sich alles drehte, laut und schlagzeilenträchtig ausgetauscht wurde, hielt die Sitcom nicht nur die Quote, sie baute den Marktanteil entgegen den Erwartungen vieler Fans in den USA sogar aus.

ORF zeigt neue Folgen Samstags

Ab 10. Jänner können Jon Cryer als "Allen" und sein neuer Partner Ashton Kutcher auf ProSieben zeigen, ob das auch in Europa gelingt. Der ORF zeigt ab 14. Jänner um 18.55 Uhr auf ORF Eins die neue Staffel.

"Mein cooler Onkel Charlie" hieß die Serie zuerst im deutschsprachigen Raum, und um den Onkel Charlie Harper, seinen weinerlichen Bruder Alan Harper und dessen Sohn Jake, der vom niedlichen Jungen zur dümmlichen Fressmaschine pubertierte, drehte sich alles. Charlie Sheen spielte wieder einmal einen trinkenden Frauenhelden, ganz wie zuvor in "Chaos City" als Ersatz für Michael J. Fox - und im wahren Leben.

Ashton wird zu Walden Schmidt

Künftig wird die Serie unter dem englischen Originaltitel firmieren und nicht mehr unter dem eingedeutschten Titel "Mein cooler Onkel Charlie". Kutcher zieht in der ersten Folge als geschiedener Internetmilliardär Walden Schmidt in das Haus von Sheens Serien-Alter Ego Charlie Harper ein. Im amerikanischen TV ist Kutcher als Nachfolger bereits in mehreren Folgen zu sehen und gibt der Serie einen modernen Anstrich mit Anspielungen auf Web 2.0, Elektrosportwagen und Co.

Sheen legt sich mit dem Produzenten an

Wegen der hervorragenden Quote der Originalbesetzung sahen die Produzenten über vieles hinweg, bis Charlie Sheens Beleidigungen gegen Serienerfinder Chuck Lorre zum spektakulären Rauswurf führten. Sheen wurde dann durch "Ex-Demi-Moore-Ehemann" Ashton Kutcher ersetzt. Im Gegensatz zum saufenden Schürzenjäger ist der ein netter Kerl. Dem Konzept "drei Engel statt Charlie" sprachen viele den Reiz ab und tatsächlich bekam auch Kutcher zunächst nur einen Jahresvertrag.

Der "Fluch" der Hauptrolle

Zur Überraschung selbst des Senders CBS hat die Serie ihren Markt in den USA nicht nur gehalten, sondern sogar zugelegt: Fast 18 Millionen Zuschauer in der neunten Staffel, der ersten mit Ashton Kutcher, das seien 28 Prozent mehr als bei Sheens letzter, rechnet der Branchendienst "The Wrap" vor. Kein Wunder, dass CBS-Chef Leslie Moonves zufrieden sagt, die Serie könne so noch "viele, viele Jahre weitermachen". Wenn da nicht der "Fluch" der Hauptrolle wäre: Nicht einmal eine Woche nach dem mit mehr als 28 Millionen Zuschauern brillanten US-Staffelstart kam Kutcher im September in die Schlagzeilen: Mit einer heißen Party- und Sexnacht mit einer 22-Jährigen. Wenn das nicht an den dahingegangenen Charlie, Sheen oder Harper, erinnert.

Der neue Serienstart mit Ashton Kutcher

(VOL.at/VN/APA)

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