Ghislaine Maxwell in New Yorker Gefängnis verlegt

6.07.2020 Die Ex-Freundin des US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein, Ghislaine Maxwell, ist in ein New Yorker Gefängnis verlegt worden. Die 58-Jährige wurde von einer Haftanstalt des Bundesstaates New Hampshire in das Bundesgefängnis Metropolitan Detention Center im New Yorker Stadtteil Brooklyn gebracht, wie die Gefängnisbehörden am Montag bestätigten. Am Freitag soll sie erstmals vor Gericht erscheinen.

Finnische Luftwaffe entfernte letzte Hakenkreuze

6.07.2020 Die finnische Luftwaffe hat nach mehr als hundert Jahren stillschweigend die letzten Hakenkreuzsymbole von ihren Flugzeugen und Uniformen entfernt.

Mann erstach Ehefrau in bayrischem Linienbus

6.07.2020 Vor den Augen von Passagieren eines Linienbusses in Bayern hat ein Mann seine getrennt von ihm lebende Ehefrau getötet. Der 37-Jährige stach nach Polizeiangaben am Montagmittag in Obergünzburg im Ostallgäu auf seine Ex-Partnerin ein. Die 27-Jährige starb später im Krankenhaus.

Urlaub: Covid-19 in Kroatien - wieder mehr Infizierte

7.07.2020 Die Zahl der neu infizierten Menschen steigt in Kroatien rasant an - wackelt jetzt der Urlaub in dem schönen Balkanstaat?

Drogen-Flugzeug landete auf Landstraße in Mexiko

6.07.2020 Im Süden von Mexiko ist ein mutmaßliches Drogen-Flugzeug auf einer Landstraße notgelandet.

Mindestens 41 Tote bei Überschwemmungen in Japan

6.07.2020 Die Zahl der Todesopfer in den von schweren Unwettern heimgesuchten Überschwemmungsgebieten im Südwesten Japans ist weiter gestiegen. Wie der Fernsehsender NHK am Montag berichtete, kamen mindestens 41 Menschen in der schwer betroffenen Provinz Kumamoto ums Leben. Darunter befinden sich 14 Bewohner eines Altenpflegeheims. Mehrere Menschen wurden noch vermisst.

Die "Mohren" verschwinden

6.07.2020 Die Wiener Mohren-Apotheke hat bereits angekündigt, ihren Namen zu ändern, in der Schweiz wurden Mohrenköpfe verbannt. In Berlin wird die U-Bahn-Station Mohrenstraße umbenannt. Nun wird auch an der Wiener Mohrengasse Kritik geübt.

Indien mit 700.000 Corona-Infektionsfällen auf Platz drei

6.07.2020 Indien ist mit fast 700.000 Coronavirus-Infektionsfällen auf Platz drei der weltweit am stärksten betroffenen Länder gerückt. Wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilte, wurden binnen 24 Stunden rund 24.000 weitere Infektionen gezählt. Die Zahl stieg damit auf 697.358. Der Subkontinent überholte damit Russland, wo mehr als 681.000 Fälle registriert wurden.

Mehr als 400 Tote bei Blitzeinschlägen im Nordosten Indiens

5.07.2020 Bei Blitzeinschlägen im Nordosten Indiens sind in den vergangenen Monaten mehr als 400 Menschen ums Leben gekommen. Seit Ende März seien etwa 215 Todesopfer gemeldet worden, teilten die Behörden des verarmten Bundesstaats Bihar am Sonntag mit. Alleine in den vergangenen zehn Tagen seien 147 Menschen gestorben. Es handle sich um die höchste Opferzahl seit Jahren.

Region mit 70.000 Bewohnern in Spanien abgeriegelt

5.07.2020 Nach der katalanischen Region Segria wird im einstigen Corona-Hotspot Spanien wieder ein größeres Gebiet wegen steigender Infektionszahlen unter Quarantäne gestellt. Der Landkreis A Marina in der galicischen Provinz Lugo im Nordwesten des Landes soll zwischen Montag und Freitag fünf Tage lang abgeriegelt werden, wie die Regionalregierung von Galicien am Sonntag mitteilte.

Engländer feierten Öffnung der Pubs ausgelassen

5.07.2020 Die Wiedereröffnung der Pubs in England hat so manchen Feiernden über die Stränge schlagen lassen. Im beliebten Londoner Ausgehviertel Soho füllten am Samstagabend Menschenmassen die Straßen und hinderten teilweise die Autos am Durchkommen, wie ein AFP-Fotograf berichtete. Betrunkene taumelten und stürzten übereinander, einige tanzten nackt vor den Autos.

Tierpflegerin in Züricher Zoo von Tiger getötet

5.07.2020 Eine Tierpflegerin ist am Samstag im Züricher Zoo von einem Sibirischen Tiger attackiert und getötet worden.

Heuschrecken breiten sich weiter in Ostafrika aus

5.07.2020 Trotz Bekämpfung breitet sich eine Welle der Heuschrecken-Plage weiter in Ostafrika aus. In Teilen der Region gebe es Berichte von Schwärmen von Wüstenheuschrecken, teilte das ostafrikanische Klimainstitut ICPAC mit. Zudem seien im Norden Kenias, im Osten Äthiopiens und in Teilen Somalias neue Insekten geschlüpft. Das Zentrum warnte vor der Gefahr für die Lebensmittelsicherheit.

Italien plant schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung von Covid

5.07.2020 Italien prüft die Möglichkeit einer Zwangseinlieferung von Covid-Erkrankten ins Krankenhaus, wenn diese Behandlungen verweigern. Dies sagte der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza im Interview mit der römischen Tageszeitung "La Repubblica" (Sonntagsausgabe). Auch eine Verschärfung der Strafen für Covid-Positive, die gegen die Heimquarantäne verstoßen, wird geprüft.

Eine Tote bei Amok-Autofahrt in Demonstrantengruppe in USA

5.07.2020 Ein Mann ist mit seinem Auto in der US-Großstadt Seattle in eine Gruppe von Demonstranten gerast und hat dabei zwei Frauen überfahren. Eine 24-Jährige sei mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden und dort gestorben, berichteten örtliche Medien in der Nacht zum Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf das Krankenhaus. Eine 32-Jährige sei in ernstem Zustand.

Tote und Verwüstungen nach schweren Unwettern in Japan

5.07.2020 Bei schweren Unwettern im Südwesten Japans sind mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen. Bis zum Sonntagabend (Ortszeit) wurden zunächst 18 Todesfälle bestätigt, doch befürchtete die Regionalregierung der betroffenen Provinz Kumamoto, dass mindestens 17 weitere Opfer die schweren Überflutungen und Erdrutsche ebenfalls nicht überlebt haben. Mindestens 14 Menschen galten zudem noch als vermisst.

Eigenen Weltrekord gebrochen: 75 Hotdogs in zehn Minuten

5.07.2020 Beim Hotdog-Wettessen im New Yorker Vergnügungspark Coney Island hat der Serien-Champion Joey Chestnut einen neuen Rekord aufgestellt. Der 36-Jährige verdrückte am Samstag 75 Würste mit Brot in zehn Minuten und verbesserte seine frühere Bestleistung von 2018 um einen Hotdog. Nach Angaben der Veranstalter setzte der Ess-Profi mit dem Spitznamen "Jaws" (Kiefer) damit einen neuen Weltrekord.

1 Hundejahr = 7 Menschenjahre? Forscher widersprechen

5.07.2020 Die weitverbreitete Faustregel zum Alter von Hunden, wonach ein Jahr in etwa sieben Menschenjahren entspricht, halten US-Forscher für unpräzise. Erbgutanalysen zufolge altern die Vierbeiner nämlich nicht in einem konstant schnelleren Tempo als ihre Herrchen, schreiben Trey Ideker von der University of California San Diego und sein Team im Fachjournal "Cell Systems".

Mexiko nun Land mit fünfthöchster Corona-Opferzahl weltweit

5.07.2020 Mexiko hat sich zum Land mit den fünfthöchsten Corona-Opferzahlen weltweit entwickelt. Die Zahl der verstorbenen Infizierten sei auf 30.366 gestiegen, sagte der Leiter der Abteilung für Epidemiologie im mexikanischen Gesundheitsministerium, José Luis Alomia, am Samstag bei einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt.

10.000 bei verbotener Motorrad-Demo in München

4.07.2020 Rund 10.000 Motorradfahrer haben in München am Samstag gegen mögliche Fahrverbote an Sonn- und Feiertagen protestiert und für erhebliche Verkehrsstörungen gesorgt. Obwohl das Kreisverwaltungsreferat die mit 8.000 Teilnehmern angekündigte Großdemonstration zuvor verboten hatte, waren seit der Früh Biker in die deutsche Millionenstadt geströmt.

Tiger tötete Tierpflegerin im Züricher Zoo

4.07.2020 Im Zoo in Zürich ist am Samstag eine 55 Jahre alte Tierpflegerin von einem Tiger tödlich verletzt worden. Wie der Zoo mitteilte, erhielt die zoointerne Notfallstelle die Mitteilung, dass eine Tierpflegerin in der Tigeranlage von einem Amurtiger angegriffen worden sei.

Elf Millionen Jahre alte Schildkröte gefunden

4.07.2020 In einer Tongrube nördlich von Hamburg sind Überreste einer rund elf Millionen Jahre alten Lederschildkröte gefunden worden. Neben mehreren Hundert Platten aus dem Rückenpanzer seien auch Knochen an der Fundstelle in Groß Pampau aufgetaucht, die vermutlich zu den Extremitäten des mindestens zwei Meter langen Reptils gehörten, sagte Grabungsleiter Gerhard Höpfner am Samstag.

Mehr als 30 Tote nach Blitzschlägen in Nordindien

4.07.2020 Mindestens 32 Menschen sind nach Blitzeinschlägen während der Monsunzeit in Indien ums Leben gekommen. Seit Freitagabend starben 21 Menschen binnen 24 Stunden in acht Bezirken des nordöstlichen Bundesstaats Bihar, wie die Nachrichtenagentur ANI am Samstag unter Berufung auf die Katastrophenschutzbehörde berichtete.