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Zwölf unerlaubt Eingereiste aufgegriffen

Lindau (D) - Beamte von Bundes- und Landespolizei in Lindau haben am Wochenende zwölf unerlaubt eingereiste Personen aus dem Irak aufgegriffen.

Am Freitag (02. Oktober) gegen 09.00 Uhr griffen Beamte des Bundespolizeireviers Lindau in der Schalterhalle des Bahnhofs Lindau vier unerlaubt eingereiste Personen auf. Die drei Männer und eine Frau im Alter zwischen 16 und 26 Jahren hatten keinerlei Dokumente bei sich, berichtet die Bundespolizei Rosenheim.

Inzwischen stellte sich heraus, dass die vier aus dem Irak stammenden Personen bereits in Griechenland Asyl beantragt hatten. Sie gaben an, in einem LKW von Griechenland nach Lindau gebracht worden zu sein. Für die Schleusung hätten sie 10.000 US-Dollar pro Person bezahlt. Die unerlaubt Eingereisten wurden zur Sicherung der Zurückschiebung in Haft genommen.

In den Abendstunden desselben Tages griffen Schleierfahnder der Landespolizei im Stadtgebiet von Lindau acht ausweislose Personen im Alter zwischen 17 und 31 Jahren auf. Die ebenfalls aus dem Irak stammenden Männer gaben an, in einem LKW, den sie während der gesamten siebentägigen Fahrt nicht haben verlassen dürften, aus der Türkei nach Lindau geschleust worden zu sein.

Auch sie hätten 10.000 US-Dollar Schleuserlohn pro Person bezahlen müssen.  Die acht Iraker stellten ein Schutzersuchen und wurden an eine Aufnahmeeinrichtung in München weitergeleitet. Die Bundespolizei in Lindau hat die Ermittlungen zu beiden Schleusungsfällen aufgenommen.

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