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Zwischenfall mit Pädophilem in Linzer Bad: Polizei mahnt Anzeige ein

Offenbar Dreijähriger belästigt.
Offenbar Dreijähriger belästigt. ©Symbolbild/Bilderbox
Im Linzer Parkbad soll es zu einem Vorfall mit einem pädophilen Besucher gekommen sein. Die Mutter habe umgehend den Bademeister informiert - dieser habe aber nicht reagiert. Die Polizei hatte in einer ersten Stellungnahme mitgeteilt, dass noch keine Anzeige eingegangen sei. Am Donnerstag teilte diese aber mit, eine Anzeige liege seit Dienstag vor.

Die 36-Jährige hatte laut Artikel mit ihren drei Kindern das Bad besucht. “Mir sind im Hallenbad gleich sechs Ausländer im Alter von etwa 30 bis 40 Jahren aufgefallen, zwei sind am Rand des Kinderbeckens gesessen – einer von ihnen hat sich sofort, während ich gerade die Handtücher ausbreitete, an meinen Jüngsten herangemacht, hat dabei eine Hand in der Hose gehabt”, berichtete die Frau im Zeitungsinterview.

Widersprüchliche Aussagen um Bademeister

Die Frau habe den Bademeister alarmiert. “Der hat gemeint, wenn er ihn nicht dabei erwischt, kann er nichts machen”, so die Mutter. Bäderbereichsleiter Thomas Lettner von der Linz AG sagte hingegen: “Dem Bademeister war der Mann auch schon aufgefallen, er hat ihn sofort des Bades verwiesen.” Das Personal sei instruiert worden, noch genauer aufzupassen. Wer sich nicht an die Regeln halte, werde hinausgewiesen, egal, ob Ausländer oder Einheimischer.

Polizei: Verweis “kontraproduktiv”

Diese Vorgehensweise stößt bei der Polizei nicht nur auf Begeisterung: “Es ist kontraproduktiv, einen potenziellen Straftäter des Bades zu verweisen”, so Furtner. Im vorliegenden Fall handle es sich um ein Offizialdelikt, da sei möglichst rasch die Exekutive zu verständigen.

“Zeitnah Notruf betätigen”

Ähnliches ist auch hinsichtlich der zuletzt immer häufiger gemeldeten Fälle sexueller Belästigung von Frauen zu hören. Denn viele Opfer haben erst Tage später Anzeige erstattet. Manchen Frauen sei offenbar vorher nicht wirklich klar gewesen, dass das strafbar ist, vermutete Polizeisprecherin Simone Mayr-Kirchberger. Nun seien die meisten stärker sensibilisiert. Auch sie rät: Man solle zwar nicht den Helden spielen, aber als Opfer oder als Zeuge doch zeitnah den Notruf betätigen. Das erhöht die Chance, dass der Täter gefasst wird.

Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein (FPÖ) forderte als Konsequenz eine “lückenlose Überwachung” von Gefahrenstellen durch geschultes Sicherheitspersonal. Seit Sommer gebe es regelmäßig Beschwerden von Linzer Badegästen, “denen aber nie ernst zu nehmende Maßnahmen folgten”, kritisierte er.

(APA)

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