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Zwischenfall auf Elba: InterSky rechnet mit 100.000 Euro Schaden

Bregenz -   Nach dem Zwischenfall bei der Landung einer InterSky-Maschine auf der Insel Elba am Samstagabend steht dessen Ursache noch nicht fest.
"Intersky" auf Ursachensuche
Beinahe Bruchlandung bei Intersky

Laut InterSky-Geschäftsführer Claus Bernatzik wurde das Flugzeug am Montag von den italienischen Behörden untersucht. Die Unfallursache werde man aber erst nach Abschluss der Erhebungen kennen, teilte Bernatzik in einer Aussendung mit. Den Schaden für seine Airline bezifferte Bernatzik mit 100.000 Euro.

Die InterSky-Maschine vom Typ Dash 8-300 hatte am Samstag beim Landeanflug auf den Airport Marina die Campo in der Nähe der Landebahn eine Stromleitung gestreift, die dabei zerriss. Das Flugzeug setzte wenige Sekunden später mit laufenden Triebwerken auf der Landebahn auf. Sämtliche Passagiere blieben unverletzt, die Maschine wurde am Rumpf sowie an einem der beiden Propeller beschädigt.

Die 100.000 Euro Schaden resultieren nach Angaben von Bernatzik im Wesentlichen aus der Anmietung einer Ersatzmaschine für die kommenden Tage. Der InterSky-Flugplan könne so ohne Einschränkungen abgewickelt werden. Das beschädigte Flugzeug wird nach der Untersuchung durch die italienischen Behörden von InterSky-Technikern repariert. Die Instandsetzungskosten seien durch die Versicherung gedeckt, sagte der Geschäftsführer der Vorarlberger Airline.

Bernatzik zeigte sich auch am Montag noch sehr betroffen von dem Vorfall. “Wir haben natürlich sofort intern alle Abläufe überprüft”, betonte der Geschäftsführer. InterSky habe sämtliche Vorschriften eingehalten.

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