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Zweite reformpädagogische Schule gestartet

Ich genieße die Stunden im Freien ob in der Pause oder in unserer Zeit im Wald.
Ich genieße die Stunden im Freien ob in der Pause oder in unserer Zeit im Wald. ©Catherine Muther

Bings (cm) “Schön, dass du da bist”, so werden die Besucher im Sonnengarten in Bings von Schülern und Lehrern empfangen. Die hellen und freundlichen Räumlichkeiten entsprechen der Atmosphäre des Hauses. Im Kindergarten scheint das bunte Malen von Herbstmotiven gerade ein großes Thema zu sein. Einhellig scharen sich die Kinder um den Tisch und testen einen Stift nach dem anderen auf Farbe und Ausdruckskraft. Ein Mädchen braucht besonders viel Aufmerksamkeit. Sie ist eines der zwei Integrationskinder, die im Sonnengarten einen guten Platz für sich gefunden haben. Eine Türe weiter ist die Schulklasse gerade um die Seelenpflege bemüht. “Wie geht es dir?” ist eine scheinbar einfache Frage, dahinter stecken aber auch Ängste, Streit und Wut, die im gemeinsamen Kreis Platz finden und angesprochen werden. “Wir möchten ganzheitlich und lebensnah unterrichten. Jeder wird hier angenommen, ganz so wie er ist. Der Unterricht findet im Haus aber auch in der Natur statt. Mathematik kann bei der Gartenpflege eine große Rolle spielen, im Wald gibt es viele Geschichten die sich zu schreiben lohnen” beschreibt Obfrau Anja Dreier die Grundlagen des Hauses. Und noch ein zweiter Grundsatz ist den Pädagogen des Hauses ein Anliegen: “Die Kinder lernen hier ohne Druck, in ihrem eigenen Tempo und ohne Beurteilung von außen.” Derzeit werden 12 Schulkinder und 10 Kindergartenkinder von 10 Pädagogen betreut. Im Herbst wird das Angebot auf die fünfte bis zur achten Schulstufe erweitert. Für die Schüler ein Grund zur Freude denn sie fühlen sich hier rund um wohl, wie der kleine Michael Ujez aus Bürs erklärt: “Ich bin in der ersten Klasse und finde Schule richtig gut. Rechnen macht mir besonders viel Freude. Ich genieße die Stunden im Freien ob in der Pause oder in unserer Zeit im Wald. Ich komme jeden Tag gerne her.”

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