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Zweite Pfändertunnel-Röhre voll im Zeitplan

Bregenz - Die Asfinag und die bauausführende Arbeitsgemeinschaft liegen bei der Bohrung der zweiten Pfändertunnel-Röhre auf der Rheintalautobahn (A14) bei Bregenz trotz anfänglicher Schwierigkeiten voll im Zeitplan. Video  |

Das erklärten Gernot Brandtner, Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH, Asfinag-Projektleiter Christoph Wanker und ARGE-Geschäftsführer Helmut Westermayr am Freitag in einer Zwischenbilanz.

Der Vortrieb werde mit einer im Autobahntunnelbau in Österreich erstmals eingesetzten Tunnelvortriebsmaschine bewältigt, so Brandtner. Derzeit seien bereits rund 700 Meter der insgesamt 6,6 Kilometer langen Tunnelröhre fertiggestellt. Die Bohrungen sollen im Spätsommer 2009 abgeschlossen sein. Ab kommender Woche werde der Bau der Querverbindungen zur alten Röhre in Angriff genommen. Insgesamt sind sieben befahrbare und 24 begehbare Querschläge geplant. Ebenfalls angegangen werde die Lüftungsanlage, deren Schächte an jene der bestehenden Röhre angeschlossen werden müssen.

Laut Projektleiter Wanker waren besonders die ersten Meter der Vortriebsbohrung “sehr schwierig”. Die Maschine sei für den Felsvortrieb geeignet, die rund 200 Meter Lockergestein zu Beginn des Tunnels hätten Probleme bereitet, erläuterte ARGE-Leiter Westermayr. Die 2.000 Tonnen schwere und 200 Meter lange Tunnelvortriebsmaschine sei rund 50 Zentimeter in das Gestein abgesackt. Man habe sie daher erst einmal heben müssen. Seither laufe die Maschine aber problemlos und bohre jeden Tag durchschnittlich 20 Meter weit.

Westermayr beteiligte sich bereits am Bau der ersten Tunnelröhre durch das Pfändermassiv, das großteils aus tonhältigem Mergelgestein besteht. Das bei den Sprengungen im herkömmlichen Tunnelbau nötige Wasser habe dabei das Gestein zum Quellen gebracht und problematische Hebungen verursacht. Die Tunnelvortriebsmaschine dagegen arbeite ohne Wasser und lasse durch die sofortige Versiegelung des Gesteins durch Tübbinge genannte Fertigbetonteile auch kaum Feuchtigkeit an das quellgefährdete Gestein, erklärte Westermayr die Vorteile der Maschine. Der Einsatz der Tunnelvortriebsmaschine sei zudem wirtschaftlicher und umweltschonender, ergänzte Brandtner.

Der entstehende feine Staub, der besonders beim Abtransport des Gerölls aus der Röhre anfalle, habe gerade bei ungünstigen Windverhältnissen teilweise zu Unmut bei Anrainern geführt, so Westermayr. Daher sei nun eigens eine Materialhalle errichtet worden, um das Problem zu verringern. Zudem werde der Ausbruch hauptsächlich über das hochrangige Straßennetz abgeführt, um die Belastungen für die Anrainer möglichst niedrig zu halten.

Im Juni 2012 soll die zweite Pfändertunnelröhre dann dem Verkehr übergeben werden, anschließend wird rund ein Jahr lang die bestehende Röhre saniert. In Vollbetrieb sollen die beiden Röhren im Juli 2013 gehen. Die Gesamtkosten belaufen sich laut Brandtner auf rund 218 Mio. Euro.

Statement zum aktuellen Projektstand durch Gernot Brandtner, Geschäfsführer ASFINAG:

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