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Zweite Chance für den Abschluss

Es ist nie zu spät, um eine Ausbildung zu machen oder den Abschluss nachzuholen, wodurch sind neue Chancen und Möglichkeiten eröffnen.
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Die Berufsreifeprüfung

Die Berufsreifeprüfung entspricht der Matura und ermöglicht den Zugang zu einem Studium. Mit dem Abschluss der Berufsreifeprüfung darf man jeden Studiengang studieren, der an einer Universität, Hochschule oder Fachhochschule, einer Pädagogischen Hochschule, einem Kolleg oder einer Akademie angeboten wird. Das Mindestalter für den Abschluss der Berufsreifeprüfung beträgt 19 Jahre, Teilprüfungen kann man bereits mit 17 Jahren ablegen. Seit 2017 wird die Berufsreifeprüfung (BRP) zentralisiert durchgeführt – das heißt, jede Prüfung erfolgt nach dem Format der standardisierten Reifeprüfung bzw. der Reife- und Diplomprüfung (SRDP). Im Ländle wird die Berufsreifeprüfung vom BFI der Arbeiterkammer, den Volkshochschulen Götzis, Bregenz und Bludenz sowie dem WIFI angeboten. Nähere Informationen und Voraussetzungen für die Berufsreifeprüfung gibt es auf der Webseite des Bundesministeriums für Bildung.

Externistenprüfung

Bei der Externistenprüfung erhält man die Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg. Mit der bestandenen Prüfung hat man dieselben Studienberechtigungen wie mit einer Matura. Voraussetzung ist der positive Abschluss der achten Schulstufe. Bewerben kann man sich bei der Bildungsdirektion für Vorarlberg.

Lehrabschlussprüfung

Die Lehrabschlussprüfung kann im erlernten, aber auch in weiterer Folge, in einem verwandten Lehrberuf abgelegt werden. Zur Prüfung antreten können Lehrlinge, Personen, die die festgesetzte Lehrzeit allenfalls unter Anrechnung einer schulmäßigen Ausbildung beendet haben, und Personen, die aufgrund einer schulmäßigen Ausbildung keine Lehrzeit absolvieren müssen. Mehr Informationen gibt es bei der Lehrlingsabteilung der Arbeiterkammer Vorarlberg oder bei der Lehrlingsstelle der Wirtschaftskammer.

Pflichtschulabschluss und Studienberechtigungsprüfung

Der Pflichtschulabschluss ermöglicht den Zugang zu einer Lehre oder zu einer mittleren oder höheren Schule. Dieser wird bei der Volkshochschule Götzis, der Arbeiterkammer Vorarlberg, dem Institut für Sozialdienste, dem Albatros, Leuchtturm und Integra angeboten. Wie der Name schon vermuten lässt, ermöglicht die Studienberechtigungsprüfung den Zugang zu einer bestimmten Studienrichtung. Wenn man weiß, was man studieren möchte, kann man an der jeweiligen Uni oder FH einen Antrag für eine Studienberechtigungsprüfung (SBP) einbringen. Allerdings sollte man sich genau informieren, da je nach Hochschule verschiedene Anforderungen gestellt werden. Mehr Infos gibt es beim Zentrum für Fernstudien in Bregenz.

Finanzielle Förderung

Für Lehrlinge, Arbeitnehmer und Unternehmer gibt es den Vorarlberger Bildungszuschuss. Im Rahmen des Bildungszuschusses fördern das Land Vorarlberg, die Arbeiterkammer Vorarlberg, die Wirtschaftskammer Vorarlberg und der Bund Personen unter dem Gesichtspunkt der Qualifikationserweiterung. Die Richtlinien wurden zwischenzeitlich schon mehrmals angepasst. Damit wurde die Aus- und Weiterbildung auf einer noch breiteren Basis möglich und leistbar gemacht. Unter anderem werden Personen gefördert, die die Berufsreife- bzw. Studienberechtigungsprüfung ablegen.

Gute Gründe für den Abschluss

Natürlich ist das Risiko arbeitslos zu werden geringer. Wer höchstens einen Pflichtschulabschluss hat, ist besonders häufig arbeitslos. Doch darüber hinaus verbessern sich mit einem Lehrabschluss in der Tasche auch die Chancen am Arbeitsmarkt und das Gehalt. Denn, wer eine Lehre abgeschlossen hat, verdient in der Regel mehr als ohne Abschluss. Die Statistik sagt: Nur 18 Prozent der Personen mit Pflichtschulabschluss verdienen mehr als das mittlere Netto-Einkommen von rund 1.880 Euro im Monat (2015). Bei den Personen mit Lehrabschluss verdienen über 50 Prozent mehr als 1880 Euro.

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