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Zwei Welten im Konzert

Das Stadtorchester präsentierte am Sonntag zwei musikalische Welten.
Das Stadtorchester präsentierte am Sonntag zwei musikalische Welten. ©RT

Das Stadtorchester Feldkirch präsentierte im Konse-Festsaal eine Orchestermatinee.

Feldkirch. “Barocke Eleganz & Die musikalische Seele Russlands” war das Motte der gut besuchten Orchestermatinee des Stadtorchesters Feldkirch am Sonntag im Festsaal des Landeskonservatoriums. In den Statuten des heimischen Laienorchesters mit beeindruckendem Niveau ist auch die Förderung von begabtem musikalischem Nachwuchs festgehalten. Das interessante Konzert des Stadtorchesters unter der exakten Leitung seines Dirigenten Helmut Schuler (seit 2000) war der beste klingende Beweis dafür; denn im ersten Teil, der “barocke Eleganz” vermittelte, kam eine Reihe hochbegabter junger heimischer Musikerinnen und Musiker zum Einsatz, die allesamt die erstklassige Ausbildung Musikschule -Musikgymnasium – Landeskonservatorium genossen haben oder noch genießen.

“Junge Virtuosen”

Die “jungen Virtuosen” spielten, kollegial begleitet von Helmut Schuler und seinen Musici, der mit der jubelnden Ouvertüre zu Händels “Feuerwerksmusik” die Matinee begann, Werke von Vivaldi (Judith Tiefenthaler, Dorothea Holzer, Michael Mitter und Katharina Schöbi, Violine, und Martina Teglás, Violoncello, als sensible Streicher), Händel (an der Harfe die junge Meisterin Hannah Lackinger im Concerto in B-Dur , op. 4), Schmelzer (im mehrsätzigen “Balletto”, 1670, brillierten die Bläser Haumer, Lins, Masahl, Sprenger, Kurzemann und Ursula Fend-Walser) und nochmals von Vivaldi (Concerto in g-Moll für 2 Violoncelli, gespielt mit großer Reife von Magdalena Dür und Eva-Maria Pfanner).

Grüße aus Russland

Der zweite Programmteil erschloss nach dem Barock eine ganz andere musikalische Welt – drei Meister aus Russland, als freundliche Einladung zum Feldkirch Festival (2.- 13. Juni 2010), das ja bekanntlich der russischen Musik gewidmet ist. Flugs verließen die Musiker des Stadtorchesters den barocken Sound und vertieften sich emotionsreich und stilecht in die viel gerühmte, schwerblütige russische Seele von Aljabjew, Khatchaturian und Moussorgsky. Begeisterung, Zugaben.

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