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Zwei Uraufführungen am Landestheater

Er heißt Manfred Brida und ist als Schriftsteller noch ein unbeschriebenes Blatt. Sein Stück „Der Herr Dirigent“ wird am Vorarlberger Landestheater uraufgeführt.

Die skurrile Geschichte, die sich in Schruns abspielt und ein paar groteske Figuren (auch ehelich) zusammenführt, wird gemeinsam mit dem Chor des Dornbirner Spielbodens realisiert.

Für die zweite Uraufführung der neuen Spielzeit ist der Schauspieler und Autor Raoul Biltgen verantwortlich. „Restroom“  führt die Zuschauer zu einer Autobahnraststätte, wo ihnen Spielarten des Unterwegsseins durch ein paar Extremtypen vor Augen geführt werden.

Neues, Klassiker und ein Musical

Mit weiteren Stücken („Electronic City“ von Falk Richter, „Hautnah“ von Patrick Marber, „Das Fest“ von Thomas Vinterberg und „Bambiland“ von Elfriede Jelinek) gibt sich das Landestheater jung, Klassiker und moderne Klassiker stehen aber auch auf dem Spielplan mit insgesamt 18 Produktionen. So wird die Spielzeit etwa mit Hebbels „Maria Magdalena“ eröffnet, im Jänner folgt Horvaths „Zur schönen Aussicht“, zu den Festtagen gibt’s die Komödie „Cash“ von Michael Cooney und als Koproduktion mit dem Vorarlberger Theater „Wagabunt“ Wilhelmine von Hillerns „Geierwally“.

Der Kinder- und Jugendtheatersektor wurde ausgeweitet. Hier arbeitet man zudem mit der Vorarlberger Puppenbühne „Il Segreto di Pulcinella“ zusammen. Aufgeführt wird Mozarts „Zauberflöte“.

Und gemeinsam mit Symphonieorchester Vorarlberg wird als traditionelle Musiktheaterproduktion „My Fair Lady“ produziert.

Rund 45.000 Besucher wurden in der letzten Spielzeit gezählt. Intendant Harald Petermichl, der noch Steigerungsmöglichkeiten sieht, gibt sich zufrieden, auch die Bilanz stimmt.

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