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Zwei Österreicher entwickelten in Ungarn neue Stalleinstreu

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Budapest - Eine in dieser Art neue Stalleinstreu für Pferde und Nutztiere, aber auch Kleintiere auf der Basis von Stroh haben der Vorarlberger Manfred Rottmar aus Dornbirn und der Wiener Errol Reichl in Ungarn entwickelt.

Der österreichische Agrar-Attache in Ungarn Ernst Zimmerl machte eine Delegation unter der Leitung des oberösterreichischen Landwirtschaftslandesrates Josef Stockinger (V) auf das Projekt einer alternativen Strohverwertung in Harkakötöny aufmerksam.

Die beiden Österreicher sammeln das Stroh, zerkleinern, sieben und entstauben es. Dann wird es unter hohem Druck gepresst und damit thermisch entkeimt. So entsteht zuletzt eine Einstreu, die der Futterqualität für Schweine entspricht. Ein Kilogramm davon nimmt bis zu neun Liter Flüssigkeit der Tiere auf und bindet Kot und Ammoniak. Das soll nach Angaben der Erzeuger ein besonders angenehmes Raumklima im Stall schaffen und die Tiere vor Erkrankungen der Atemwege und Allergien bewahren. Der entstehende Mist verrotte sehr schnell.

Das Produkt wird in Folien-Säcken verpackt und unter anderem nach Deutschland, der Schweiz und Österreich exportiert. Darüber hinaus pressen die Österreicher in Ungarn das Stroh auch zu Heizbriketts, die von den Bewohnern in ihrer Umgebung gerne gekauft würden.

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