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Zwei Piraten-Angriffe auf Handelsschiffe vereitelt

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Im Golf von Aden vor der Küste Somalias sind zwei Piratenüberfälle auf Handelsschiffe vereitelt worden. Am Donnerstag schlug nach Angaben der fünften US-Flotte ein dänisches Versorgungsschiff Piraten in die Flucht, die einen chinesischen Frachter kapern wollten.

Wie die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag mitteilte, kam die chinesische Marine bereits am Dienstag einem italienischen Schiff zur Hilfe, das von Seeräubern angegriffen wurde.

Als am Donnerstag ein chinesischer Frachter von Piraten ins Visier genommen wurde, kam ihm ein dänisches Kriegsschiff zur Hilfe. Bei einer Durchsuchung des Seeräuberschiffes wurden mehrere Waffen, darunter ein Raketenwerfer, Sturmgewehre und Granaten sichergestellt. Das Handelsschiff hatte die Piraten durch den Einsatz von Feuerwehrschläuchen auf Distanz gehalten.

An dem Vorfall am Dienstag war ein Hubschrauber des chinesischen Zerstörers Haiku beteiligt, der sich im Golf von Aden auf einer Mission gegen Piraten befand. Als sich Seeräuber einem unter liberianischer Flagge segelnden italienischen Handelsschiff näherten, gab der Helikopter mehrere Warnschüsse ab.

Der Golf von Aden wird seit Monaten von Piraten unsicher gemacht. Erst vor wenigen Tagen kaperten Seeräuber einen griechischen Frachter. Laut der internationalen Marine-Agentur (International Maritime Bureau, IMB) griffen Piraten, die meist aus Somalia stammen, im Jahr 2008 im Golf von Aden über 130 Handelsschiffe an.

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