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Zwei Jugendliche wegen Mordversuchs an Betreuern vor Gericht

Bursche und Mädchen sollen Feuer in Wohngemeinschaft gelegt haben.
Bursche und Mädchen sollen Feuer in Wohngemeinschaft gelegt haben. ©VOL.AT/ Bernd Hofmeister
Feldkirch - Wegen Mordversuchs stehen am heutigen Freitag zwei Jugendliche in Vorarlberg vor Gericht.
Prozess um versuchten Mord
Mordversuch: Anklage steht
Wohnhaus in Brand gesetzt

Der 17-jährige Bursche und das gleichaltrige Mädchen sollen im April 2012 versucht haben, in einer sozialpädagogischen Wohngemeinschaft ihre Betreuer zu ermorden. Dazu steckten die beiden Heranwachsenden die Wohnung in Brand.

Mord geplant?

Die zwei 17-Jährigen lebten in einer Wohngemeinschaft des Instituts für Sozialdienste (IfS), wo jeder Jugendliche einen persönlichen Betreuer bekommt, der ihn als Bezugsperson unterstützt. Weil sie Probleme mit ihren Betreuern gehabt haben sollen, sollen sie beschlossen haben, diese umzubringen.

Die beiden Angeklagten zeigten sich bisher nicht geständig. Der Prozess am Landesgericht Feldkirch unter Vorsitz von Richter Othmar Kraft beginnt um 8.30 Uhr.

17-Jährige nicht geständig

Die Jugendlichen sollen laut Anklage in der Nacht auf den 17. April 2012 mit Brandbeschleunigern einen Stiegenaufgang und einen Balkon angezündet haben. Einen Brandmelder montierten die beiden zuvor ab. Eine Betreuerin wurde auf das Feuer aufmerksam, das daraufhin rasch gelöscht werden konnte. Verletzt wurde niemand, auch der Sachschaden blieb gering. Die 17-Jährigen, die offenbar Probleme mit ihren Betreuern hatten, bestreiten, den Brand gelegt zu haben. (APA; VOL.AT)

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