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Zwei Jahre Dornbirner Stadtgarage

Die Dornbirner Stadtgarage ist nun seit zirka zwei Jahren in Betrieb und gut frequentiert.
Die Dornbirner Stadtgarage ist nun seit zirka zwei Jahren in Betrieb und gut frequentiert. ©Beate Rhomberg
Wie zufrieden sind sie mit der Stadtgarage

290.000 Einfahrten im Jahr 2009 brachten der Stadtkasse 400.000 Euro.

Dornbirn. Im November 2008 wurde nach zehn Monaten Bauzeit die Stadtgarage eröffnet. Inzwischen ist das unterirdische Parken mitten im Zentrum für viele Autofahrer zur Selbstverständlichkeit geworden. Auch im Rathaus ist man sich sicher, dass sich die 7-Millionen-Euro-Investition gelohnt hat und verweist auf die aktuellen Zahlen: Seit der Inbetriebnahme im November 2008 wurden knapp 540.000 Einfahrten verzeichnet, rund 290.000 waren es im vergangenen Jahr. Die durchschnittliche Auslastung liegt, so die Finanzabteilung des Rathauses, bisher deutlich über den Prognosen. Somit haben auch die Kassen kräftiger geklingelt als erwartet. 2009 wurden knapp 400.000 Euro an Parkgebühren eingenommen, in diesem Jahr wird noch mehr erwartet. Wenn die Garage weiterhin so gut angenommen wird, würde sie in 18 Jahre schwarze Zahlen schreiben.

Voll an Markttagen
Vor allem an Markttagen oder bei Veranstaltungen auf dem Marktplatz und im Kulturhaus ist die Stadtgarage nicht selten bis auf den letzten Platz besetzt. Spitzenmonate sind Oktober, November und Dezember, Spitzentage der Mittwoch und Samstag. Die durchschnittliche Auslastung über 24 Stunden gerechnet beträgt bisher 29,8 Prozent. Mit der neuen Tiefgarage im neuen Kaufhaus auf dem ehemaligen Mäser-Areal, die ebenso wie die Kulturhausgarage direkt mit der Stadtgarage verbunden ist, ist das Angebot an unterirdischen Stellplätzen auf über 400 angestiegen.

Sicherheit
Das Geschehen in der Stadtgarage, an den Kassen, den Durchgängen und den Ein-und Ausfahrtsrampen wird von insgesamt 29 Kameras beobachtet. Die Videoüberwachung dient in erster Linie dem Schutz der Garagenbenützer und zur Aufklärung von Sachbeschädigungen. Wie die Stadtpolizei mitteilt, konnten dank der elek-tronischen Augen bereits einige Vorfälle aufgeklärt werden. Als die große Sanierung der Stadtstraße anstand, entschloss sich die Stadt vor gut drei Jahren, die Chance zu nutzen und eine Tiefgarage unter der L 190 zu bauen. Auch um nachzuholen, was man beim Bau der Fußgängerzone vor über 20 Jahren versäumt hatte: eine unterirdische Parkgarage unter dem Marktplatz. “Die nächste Chance kommt erst wieder in 20 Jahren”, begründete Bürgermeister DI Wolfgang Rümmele damals die Entscheidung, das Millionenprojekt zu verwirklichen. Hinter den Bau stellten sich alle Parteien mit Ausnahme der Grünen. Sie hätten es lieber gesehen, wenn das Geld in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs gesteckt worden wäre. Auch gab es Kritik der Grünen an den hohen Kosten: Ein Parkplatz in der Stadtgarage schlägt sich mit rund 30.000 Euro zu Buche.

Sanierungsbedarf
In die Tage gekommen ist die benachbarte Kulturhausgarage, die vor über einem Vierteljahrhundert in Betrieb gegangen ist. Im Spätherbst 2011 soll sie deshalb saniert werden. Unter anderem muss die technische Ausstattung auf Vordermann gebracht werden. Durch gestalterische Maßnahmen soll die Garage heller und freundlicher sowie farblich an die Stadtgarage angepasst werden. Die Kosten für die Sanierung werden mit 1,5 Millionen Euro angegeben.

Text: Klaus Hämmerle

 

VN – Umfrage: Wie zufrieden sind sie mit der Stadtgarage?

Cornelia Grabher, 34 Jahre
Ich finde die Garage ist etwas zu teuer. Es wäre super, wenn man zwei Stunden gratis parken könnte, um etwas einzukaufen. Natürlich ist die Garage ein großer Vorteil, weil genügend Parkplätze vorhanden sind.

Anton Salzga, 60 Jahre
Eigentlich bin ich sehr zufrieden mit der Garage und nutze sie auch. Trotzdem finde ich, dass sie ein bisschen zu teuer ist. Eine Stunde gratis parken wäre ganz gut. Genügend Plätze sind jetzt aber auf jeden Fall vorhanden.

Reinhard Nadrai, 42 Jahre
Ich finde die Garage ganz gut, auch wenn sie etwas teuer ist. Es wäre gut, wenn vorne angezeigt werden würde, dass keine Plätze frei sind. Jetzt gerade habe ich nämlich lange im Kreis fahren müssen, bis einer frei war.

Elke Bohle, 70 Jahre
Die Garage ist wunderbar zum Parken, weil es nicht so viele Säulen gibt. Nur ist die alte Garage vom Kulturhaus nicht so gut angeschrieben. Jetzt fahren viele vorne im Kreis, weil sie nicht wissen, dass sie hinten parken können.

Willi Sonderegger, 59 Jahre
Ich bin sehr zufrieden. Bis jetzt war die Garage noch nie zu, weil kein Platz frei war und man spart sich die Suche nach einem Parkplatz. Der Automat, bei dem man das Ticket zieht, könnte näher an der Einfahrt stehen.

 

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