Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

"Zwangsausgleich ist das Ziel"

Dornbirn - „Ich werde über das Wochenende noch einmal alle Zahlen durchrechnen und dann sehen, ob wir einen Zwangsausgleich machen können. Ein Zwangsausgleich ist mein Ziel. Bei etwas gutem Willen von allen Beteiligten müsste das auch möglich sein.“

Das kündigte gestern gegenüber den „VN“ Josef Hahnl, Geschäftsführer der finanziell stark angeschlagenen Textilwerke F. M. Hämmerle in Dornbirn an. Durch die Krise bei F. M. Hämmerle sind wie berichtet 294 Arbeitsplätze gefährdet.

Die Voraussetzungen

Bedingung für einen solchen Zwangsausgleich ist aber ein eröffnetes Konkursverfahren. Dann erst kann den Gläubigern ein Zwangsausgleichsangebot unterbreitet werden. Voraussetzung ist eine Mindestquote von 20 Prozent, deren Zahlung innerhalb von zwei Jahren erfolgen muss. Hahnl muss dazu den Masseverwalter überzeugen, dass der Fortbetrieb des Betriebes positiv sein wird und auch die Gläubiger müssten dem Angebot zustimmen. Hahnl – über eine Familienstiftung Mehrheitseigentümer bei F. M. Hämmerle – unterstrich zu den „VN“ auch, dass er bei F. M. Hämmerle in den acht Jahren seiner Tätigkeit weder ein Gehalt bezogen, noch Gelder aus der Firma entnommen hatte, vielmehr habe er laufend finanzielle Mittel eingebracht. Gegenüber den „VN“ hatte auch der Dornbirner Bürgermeister Wolfgang Rümmele gesagt, ihm wäre ein Ausgleich von F. M. Hämmerle am liebsten. Er deutete dabei auch an, dass die Stadt einem solchen zustimmen wird.

Hilfe für Beschäftigte

In Gesprächen mit dem F. M. Hämmerle-Betriebsrat und der Gewerkschaft sagte AK-Präsident Hubert Hämmerle mittlerweile den F. M. Hämmerle-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine rasche und unbürokratische finanzielle Hilfe zu. Im Falle eines Insolvenzantrags werde es eine finanzielle Überbrückungshilfe, bis zur Auszahlung der ausstehenden Löhne und Gehälter, geben. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die aufgrund der ausstehenden Zahlungen der Firma in eine finanzielle Notlage geraten sind, können eine Soforthilfe der AK in Anspruch nehmen.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Dornbirn
  • "Zwangsausgleich ist das Ziel"
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen