Zusammenhalt gibt uns Kraft

„Wir haben schöne Jahre miteinander erlebt“, stellt das Paar an seinem 50. Hochzeitstag fest.
„Wir haben schöne Jahre miteinander erlebt“, stellt das Paar an seinem 50. Hochzeitstag fest. ©Karin Lässer
Dornbirn. Auf schöne gemeinsame Jahre blicken Roswitha und Hartwig Broger an ihrem 50. Hochzeitstag zurück. Bei ihnen trifft das Sprichwort „Jung gefreit und nie bereut“ zu, denn sie waren noch Teenager als sie sich am 28. April 1962 das Jawort gaben.Im Lustenau kam 1944 Roswitha geb.
Broger

Hollenstein zur Welt und wuchs behütet mit zwei Schwestern und drei Brüdern auf. Nach der Pflichtschule arbeitete sie ein Jahr bevor sie in der Textilschule Nachstickerin lernte und bis zur Hochzeit bei Anton Hämmerle beschäftig war. Hartwig Broger erblickte 1943 in Dornbirn das Licht der Welt und wuchs als Einzelkind in der Schustergasse auf. Er erlebte schöne Kinder- und Jugendjahre, musste aber früh den Tod des Vaters beklagen. Nach der Schule bekam er in der Weberei bei Heerburger & Rhomberg eine Anstellung und nachdem er den Führerschein bestanden hatte war er 33 Jahre ein verlässlicher Kraftfahrer bei der Firma Spar.
Erste Begegnung
In Lustenau, bei einer Schulfreundin von Roswitha, die Hartwigs Cousine war, lernte sich das Paar kennen und es hat gleich zwischen ihnen gefunkt. Bald schon entschlossen sie sich, den Weg gemeinsam durchs Leben zu gehen und nachdem sie als Minderjährige die Erlaubnis erhalten hatten, wählten sie den 28. April 1962 zu ihrem Hochzeitstag. Nach der standesamtlichen Vermählung in Dornbirn traten Roswitha und Hartwig in der St.-Martin-Kirche in der Bregenzer Oberstand vor den Traualtar um sich das Jawort zu geben. Im Gasthaus „Falken“ war eine festliche Tafel für die frisch Vermählten gedeckt und am Nachmittag fuhr man nach St. Gallen zum Kaffee. Einen schönen Ausklang nahm der Tag im Gasthaus „Hofsteig“ im Ried, wo noch lange mit der Hochzeitsgesellschaft gefeiert wurde.
Gemeinsame Zukunft
Bei Hartwigs Mutter in der Schustergasse richtete sich das junge Paar häuslich ein, wohnten kurz in der Hatlerstraße bevor es 1967 ins Bremenmahd 19 zog. Die beiden Söhne, Josef und Harald, der ganze Stolz der Jubilare, erlebten dort schöne Kinder- und Jugendjahre und beide wurden zu verantwortungsvollen Erwachsenen erzogen. Verwandte in Berlin und Kärnten besuchte die Familie in den Ferien und als die Kinder groß waren leistete sich das Paar auch Fernurlaube.
Hartwig Broger war 32 Jahre beim Tauchclub TCV Vorarlberg und dort auch kurz im Vorstand. Gemeinsam reiste das Paar nach Afrika und auf die Malediven und erlebte dort die wunderschöne Unterwasserwelt. Als begeisterter Salzwasser-Aquarianer holte sich Hartwig die Fische für sich und seine Kollegen selbst aus dem Meer und brachte sie gut verpackt und mit Sauerstoff versorgt nach Dornbirn. „Früher war das ohne Probleme möglich, heute muss man ein Ansuchen stellen“, erklärt der Jubilar. Sein Aquarium löste er vor einigen Jahren auf, da sie öfter in Urlaub gefahren sind und es schwierig war, jemanden zu finden, der die Fische betreut. Auch das Tauchen musste Hartwig aus gesundheitlichen Gründen aufgeben.
Roswithas Hobby ist seit einigen Jahren ihr Kräutergarten, den sie mit viel Geschick pflegt. Daneben läuft sie gerne, turnt und radelt mit Begeisterung. Früher gehörten Radurlaube in Österreich zu ihrem Urlaubsprogramm, da Hartwig das nicht mehr möglich ist, ist sie mit Bekannten unterwegs.
Gesundheitlich geht es Roswitha Broger bestens, Hartwig lächelt und meint „ich bin halt schon ein bisschen wurmstichig, aber es geht ,durchwachsen‘ weiter“. Sein größtes Problem ist sein Gewicht, das er aber mit Disziplin und Schwimmen im Hallenbad in den Griff bekommen will.
„Unser Leben ist im Großen und Ganzen so verlaufen, wie wir es uns gewünscht haben, wir können zufrieden sein und freuen uns auf unser 50-jähriges Hochzeitsjubiläum, das wir in der Pizzeria ,San Remo‘ in Dornbirn mit den Kindern, Schwiegerkindern, sechs Enkeln und drei Urenkeln feiern werden“, so die Jubilare.

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