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Zusammen glauben und beten

Die Vertreter von fünf christlichen Bekenntnissen segneten die mitfeiernden Gläubigen.
Die Vertreter von fünf christlichen Bekenntnissen segneten die mitfeiernden Gläubigen. ©Ferdinand Ortner

Fünf christliche Bekenntnisse trafen sich zu Ökumenischer Vesper.

Lustenau. Unter dem Motto “Zusammen glauben, feiern, beten” (Apg. 2,42) trafen sich am vergangenen Sonntagabend zahlreiche Gläubige unterschiedlicher christlicher Bekenntnisse in der Pfarrkirche St. Peter u. Paul in Lustenau-Kirchdorf zu einer ökumenischen Vesper. Der Gottesdienst zum Abschluss der Weltgebetswoche um die Einheit der Christen ist bereits liebgewordene Tradition. Diese Veranstaltung zieht jedes Jahr mehr Menschen an, denen der Gedanke der Ökumene, der Bemühungen um die Einheit der christlichen Religionen, ein ernstes Anliegen ist.

Nach dem feierlichen Einzug der fünf Vertreter der in Vorarlberg tätigen Religionsgemeinschaften sprach “Hausherr” Pfarrer Josef Drexel herzliche Begrüßungsworte. Pfarrer Paul Riedmann stand als Exponent der Ökumenekommission und der römisch-katholischen Kirche dem beeindruckenden Wortgottesdienst vor. Mitgestaltet wurde die Feier vom Kirchenchor St. Peter und Paul, der Organistin Konstanze Hofer und dem Vorarlberger Johannes-Chysostomos-Chor.

Themen
Die Impulse zum Motto der Weltgebetswoche gingen von Jerusalem aus und beleuchten vier Themen. In Gedanken zur “Liturgie” verwies Pfarrer Riedmann darauf, dass Gottesdienst und Gebet zentrale Punkte jeder christlichen Gemeinde sind. Pfarrer Alexandru Nan (rumänisch-orthodox) erinnerte an die Anfänge der “Diakonie”(Caritas) und betonte, dass die Liebe nicht nur aus Worten, sondern vor allem aus Taten bestehe. Beim Thema “Martyria” (Zeugnis) appellierte Pfarrer Michael Meyer (evang. A. u. HB.) an die Verantwortung, die wir als glaubwürdige Zeugen des Wortes Gottes leben müssen. Bischof Johannes Okoro (altkatholisch) war das Verwurzeltsein in einer Gemeinschaft, der “Koinonia”, das erstrebenswerte Ziel – nicht das “Kochen der eigenen Suppe” in einer individualistischen Religion.

Segnungen
Mit dem Segen aller fünf Liturgen und der Segnung des Agape-Brotes durch Pfarrer Nan endete der berührende Gottesdienst. Ein gemütliches Beisammensein im neu gestalteten Theresienheim bot Gelegenheit zum Gedankenaustausch und gelebter “Koinonia”.

Text: Ferdinand Ortner

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