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"Zur Verteidigung in Notfällen"

Klein, handlich und immer griffbereit: Emily (19) hat „Protekkt“ für WANN & WO getestet.
Klein, handlich und immer griffbereit: Emily (19) hat „Protekkt“ für WANN & WO getestet. ©MiK
Schwarzach - Ein Selbstschutzgerät von einem Vorarlberger Start-Up soll Frauen vor sexuellen Übergriffen schützen. W&W hat das Multifunktionsgerät „Protekkt“ mit Model Emily getestet.

Christian Loitz und Merih Yolsal haben sich an W&W gewendet, um ihr Crowdfunding-Projekt vorzustellen. „Da es in letzter Zeit immer wieder zu Vorfällen und auch sexuellen Übergriffen kommt, möchten wir auf ‚Protekkt‘ aufmerksam machen, das zur Verteidigung helfen soll. Auch zum Selbstschutz und zur Rettung bzw. Bergung in Notfällen soll es eingesetzt werden können. Das Gerät bietet verlässliche und effiziente Hilfe, wenn man persönlich überfallen und angegriffen wird oder aber nach einem fatalen Unfall oder einer Naturkatastrophe im Auto eingesperrt ist“, erklärt Mitgründer Christian gegenüber WANN & WO.

Wertvolle Sekunden für die Flucht

So hilft etwa der Panik- und Nötigungs-Alarm mit seinem 120 Dezibel lauten Alarmton, Angreifer in vielen Fällen abzuschrecken. „‚Protekkt‘ besitzt auch scharfe Stahl-Spikes, die unter Umständen Leben retten können. Wer in einem Auto eingesperrt ist – etwa bei einem Unfall – kann sich so befreien. Das sind wertvolle Sekunden, die über Leben und Tod entscheiden“, so Merih. Wenn notwendig, können damit auch Autoscheiben eingeschlagen werden. Gerade im Sommer, wenn Kinder oder Tiere im Auto zurückgelassen werden. Zusätzlich integriert ist ein Gurtschneider sowie ein LED-Orientierungslicht. „Wir möchten besonders darauf hinweisen, dass dies keine Waffe ist, sondern nur zur Verteidigung in Notfällen dienen soll“, erklärt Christian und informiert: „Seit über sieben Jahren tüfteln wir an ‚Protekkt‘ schon herum, haben vieles verbessert und ausprobiert. Auch zusammen mit Polizisten und Feuerwehrmännern haben wir das Produkt
getestet.“

„Passt in jede Handtasche“

Model Emily ist vor allem vom Alarmton begeistert: „Ich denke, dass dies einen Angreifer schon abschreckt, es pfeift wirklich verdammt laut. Wenn ich nachts alleine irgendwo hin müsste, würde ich mich mit ‚Protekkt‘ auf jeden Fall um einiges sicherer fühlen. Das Gerät passt in jede Handtasche rein. Ich denke, das ist vor allem für Frauen wichtig.“ Wer das Start-Up unterstützen möchte, findet alle Informationen dazu in der Factbox rechts. Das Crowdfunding-Projekt läuft noch bis zum 3. Dezember.

„Im Notfall Leben retten“

Christian Loitz und Merih Yolsal, Gründungsmitglieder: „Die besorgniserregende Zunahme von sexuellen Übergriffen auf Frauen hat uns dazu bewegt, einen Selbstschutz zu entwickeln, der im Notfall Leben retten soll. Wir sind überzeugt, dass wir eine effiziente Lösung gefunden haben.“

INFOS

Start-Up aus Vorarlberg: „Protekkt“ Crowdfunding Kampagnen-Ende: 3. Dezember 2017 Crowdfunding: http://tinyurl.com/protekkt Bei Fragen über das Projekt: crowdfunding@protekkt.com

(WANN & WO)

Hier die ganze WANN & WO-Ausgabe online lesen

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