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Zumtobel zum Halbjahr mit deutlich weniger Gewinn

Dornbirn - Der börsenotierte Leuchtenkonzern Zumtobel hat zum Halbjahr 2008/09 (Stichtag Ende Oktober) einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Das operative Ergebnis (EBIT) sank gegenüber der Vorjahresperiode um 23,1 Prozent auf 57,4 Mio. Euro.

Das bereinigte EBIT ging um 20,7 Prozent auf 60,1 Mio. Euro zurück. Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) verminderte sich um 19,2 Prozent auf 50,4 Mio. Euro. Der Periodengewinn reduzierte sich um 23,5 Prozent auf 42,1 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse verringerten sich eigenen Angaben von heute, Dienstag, zufolge leicht um 3,7 Prozent auf 641,1 Mio. Euro.

Aufgrund des deutlich negativen Konjunkturtrends und der Tatsache, dass ein Großteil der geplanten Einsparungen erst ab 2009/10 ergebniswirksam wird, “erscheint die Erreichung der bisher angepeilten EBIT-Marge zwischen acht und neun Prozent für das Geschäftsjahr 2008/09 nicht mehr realistisch”, teilte das Unternehmen mit.

Bereinigt um belastende Währungseffekte habe der Konzernumsatz nahezu unverändert auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden können. Allerdings führte der starke Euro laut Zumtobel zu einem nominalen Umsatzrückgang von 3,7 Prozent auf 641,1 Mio. Euro. So summierte sich die Aufwertung des Euro insbesondere gegenüber dem britischen Pfund zu einer Belastung in Hohe von 23,4 Mio. Euro. Betrachtet nach Quartalen zeigen sich in der Umsatzentwicklung des zweiten Quartals (August bis Oktober) mit einem Rückgang von 5,4 Prozent die ersten Auswirkungen der weltweiten Konjunkturkrise.

Wie bereits im September avisiert, habe die hohe Umsatzrendite des Vorjahres nicht gehalten werden können. Dennoch sei die erreichte EBIT-Marge von 9,4 Prozent vor dem Hintergrund des schwierigen Marktumfelds zufriedenstellend.

Gründe für den Ergebnisrückgang waren laut Zumtobel – neben den gesunkenen Deckungsbeitragen aus dem Umsatzrückgang – höhere Personalkosten aufgrund von Tariflohnerhöhungen, Kosten für den Ausbau der LED-Aktivitäten und negative Währungseffekte.

“Obwohl sich unser Geschäft im ersten Halbjahr noch solide entwickelt hat, erwarten wir für den Rest des Geschäftsjahres eine deutliche konjunkturelle Eintrübung”, sagte Zumtobel-CEO Andreas Ludwig und kündigte ein 50 Mio. Euro schweres Sparpaket über die kommenden 2,5 Jahre an.

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