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Zumtobel - Experten: Nach neun Monaten Rückgang bei Umsatz und Gewinn

Zumtobel: Leicht gesunkener Umsatz.
Zumtobel: Leicht gesunkener Umsatz. ©VOL.AT/Steurer
Die Aktienanalysten von Raiffeisen Centrobank (RCB), Erste Group und Berenberg Bank erwarten nach neun Monaten des schiefen Geschäftsjahres 2012/13 beim Vorarlberger Leuchtenkonzern Zumtobel eine leichte Abschwächung sowohl beim Umsatz als auch beim operativen Ergebnis und beim Gewinn. Die Zahlen werden am morgigen Dienstag, den 5. März, veröffentlicht.
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Die Experten von RCB, Erste Group und Berenberg Bank prognostizieren im Konsensus einen leicht gesunkenen Umsatz (minus 1 Prozent) auf 955,77 Mio. Euro (Vorjahr: 964,20 Mio. Euro). Beim Nettogewinn erwarten die RCB- und Erste-Experten einen Rückgang von 5 Prozent auf 18,00 Mio. Euro (VJ: 18,90 Mio. Euro).

Marktumfeld herausfordernd

Im Neunmonats-Konsensus schätzen die Bankexperten im Vergleich zur Vorjahresperiode ein gleichbleibendes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abgaben (Ebitda) von 74,10 Mio. Euro. Hier zeigen sich aber die Experten von der RCB mit 75,00 Mio. Euro deutlich optimistischer als die Erste-Spezialisten mit einer Ebitda-Schätzung von 73,20 Mio. Euro.

Das Marktumfeld in den ersten neun Monaten und besonders auch im dritten Quartal sei extrem herausfordernd für den Leuchtenkonzern gewesen, erklären die Berenberg-Analysten. Für das dritte Quartal erwarten sie Rückgänge sowohl in der Leuchtmittelsparte wie auch im Komponentenbereich. Dennoch sei laut den Berenbank-Experten zu erwarten, dass sich der Vorarlberger Konzern in der Bilanz und im Cashflow im dritten Quartal positiv entwickelt: Das Management fokussiere auf die Schuldenreduzierung.

Erholung wird nicht einfach

Dennoch werde es für Zumtobel nicht leicht, sich zu erholen, meinen die Berenberg-Analysten. Analyst Franz Hörl von der Erste Group erwartet, dass das Umsatzwachstum bei der LED-Sparte grob den Rückgang bei den konventionellen Produkten ausgleichen könnte. Und auch er blickt optimistischer auf das laufende Geschäftsjahr als auf letztes Jahr: “Es wird zumindest dieses Jahr nicht solche Sondereffekte wie letztes Jahr geben.” Im vergangenen Jahr 2011/12 hatte das operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) des Unternehmens unter “Wachstumsinvestitionen”, vor allem dem Aufbau der Vertriebsstrukturen, sowie unter Belastungen aus dem Technologiewandel gelitten.

(APA)

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