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Zumtobel - Analysten erwarten im Q3 deutlich weniger Gewinn

Auch etwas weniger Umsatz - Bereinigtes EBIT um 34 Prozent höher.
Auch etwas weniger Umsatz - Bereinigtes EBIT um 34 Prozent höher. ©Zumtobel
Für das dritte Quartal des laufenden "schiefen" Geschäftsjahres 2016/17 des Vorarlberger Leuchtenkonzerns Zumtobel erwarten Wertpapierexperten der Erste Group, der Baader Bank und der Raiffeisen Centrobank (RCB) deutlich weniger Gewinn bei einem etwas rückläufigen Umsatz. Zumtobel wird am Dienstag in der kommenden Woche seine Bücher öffnen.

Schon bei der Vorlage der Halbjahreszahlen Anfang Dezember hatte der Geschäftsausblick den Anlegern die Stimmung vermiest. “Negativ war, dass Zumtobel den Ausblick für eine nur leichte Verbesserung des bereinigten operativen Ergebnisses (adjusted EBIT) für das Gesamtjahr 2016/17 bestätigt hat”. Dieses lag im Vorjahr bei 59 Mio. Euro. Analysten rechnen im Schnitt allerdings mit 69 Mio. Euro. “Wir nehmen aber an, dass das Unternehmen nach der Gewinnwarnung im Vorjahr vorsichtig ist”, schreiben die Baader-Wertpapierexperten und betrachten Ausblick als “konservativ”.

Seitdem haben die Aktien bis dato über acht Prozent nachgegeben. Interessant ist nun ob das Unternehmen an seinem Ausblick festhält. Am Freitagnachmittag notierten die Papiere von Zumtobel um 1,23 Prozent höher bei 16,095 Euro.

Im Mittel rechnen die Analysten der von der APA befragten Institute bei Zumtobel mit einem Umsatz im dritten Quartal von 302,0 Millionen Euro. Das wären zwei Prozent weniger als im dritten Quartal 2015/16.

Beim operativen Gewinn (Ebit) gehen die Analysten durchschnittlich von einem Plus zum Vorjahreszeitraum von 5 Prozent auf 3,5 Millionen Euro aus. Der bereinigte operative Gewinn dürfte den Bankenerwartungen zufolge etwas stärker gewachsen sein: Das bereinigte Ebit wird mit 7,4 Millionen Euro und einem Plus von 34 Prozent erwartet.

Der Nettogewinn wird durchschnittlich mit 1,0 Millionen Euro erwartet. Dies wäre 43 Prozent weniger als im dritten Quartal 2015/16.

Vorteile aus Verkauf?

Vorteile könnten sich aus einem Verkauf ergeben. Der Konzern will sein Werk im französischen Les Andelys an die französische Industriegruppe Active’Invest verkaufen und gleichzeitig eine strategische Partnerschaft mit dem Unternehmen eingehen. Das Geschäft soll heuer im April über die Bühne gehen, schreiben die Baader-Experten. Sie rechnen mittelfristig mit einer Verbesserung der Profitabilität. Allerdings dürfte kurzfristig ein Verlust von 10 bis 15 Mio. erwartet werden, hieß es weiter.

Langfristig blicken Analysten positiv auf die Entwicklung in Serbien. Schon Ende Jänner hatte der Vorarlberger Leuchtenkonzern angekündigt dort ein neues Werk zu errichten. Zumtobel plant bis zu 30 Mio. Euro über die kommenden zweieinhalb Jahre in den Bau zu investieren. Die ersten Leuchten sollen im Geschäftsjahr 2018/19 von der Rampe gehen. Das Werk bietet die Möglichkeit den europäischen Kernmarkt unter optimalen Kostenvoraussetzung zu versorgen und stärkt das Potenzial im osteuropäischen Markt, prognostizieren die Baader-Analysten in ihrer jüngsten Studie.

(APA/Red.)

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