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Zum Gedenken - Therese Frank

Nach einem arbeitsreichen und erfüllten Leben wurde vor kurzem Frau Therese Frank von den Beschwerden des Alters erlöst und von Gott in den ewigen Frieden heimgeholt.

Frau Frank wurde 1919 in Wien geboren.Als sie sieben Jahre alt war, verstarb die Mutter und die kleine Therese kam in ein Waisenhaus. Mit 14 Jahren wurde sie vom Heim an einen Haushalt im Waldviertel vermittelt. Hier lernte sie im Alter von 15 Jahren ihren späteren Gatten, der 16 Jahre alt war, kennen und lieben. Im Oktober 1938 ehelichte Karl und Therese Frank. In dieser unruhigen Zeit wurde im selben Jahr die erste Tochter geboren. 1940 und 1941 schenkte Frau Frank nochmals zwei Töchtern das Leben. Schon gleich bei Kriegsbeginn wurde der Familienvater eingezogen. Für Frau Frank begann eine sehr schwere Zeit. Hatte sie doch während des Krieges drei Kinder durchzubringen. Ihre große Sorge galt ihrem Gatten, der zwei Jahre lang als vermisst galt und erst 1946 nach Hause kam. 1950 bekam Karl die Gelegenheit, nach Vorarlberg zu kommen, um hier zu arbeiten. Leider wurde Therese schon im Juli desselben Jahres sehr schwer krank. Doch auch diese schwere Zeit wurde vom Ehepaar gemeistert. Frau Frank war schon immer ein Familienmensch. Auch die Natur und die Blumen haben ihr viel bedeutet. Sie kannte alle Gräser und Blumen beim Namen. Eines ihrer Hobbies war das Fotografieren, wobei wunderschöne Naturaufnahmen entstanden. Als die Töchter eigene Familien gründeten und Therese Oma wurde, freute sie sich über jedes ihrer sieben Enkelkinder. Neun weitere Urenkelkinder folgten, das jüngste vor sechs Monaten. Mit ihrem Gatten Karl war Therese mit großer Begeisterung bei einem Kegelclub, wo sie bei Wettbewerben viele Pokale gewonnen hatten. Auch viele schöne Reisen wurden gemeinsam unternommen. Vor eineinhalb Jahren konnte das Paar, noch in guter Verfassung von Frau Frank, die Gnadenhochzeit für 70 Jahre Ehegemeinschaft feiern. Leider hat sich Frau Frank nach einem Oberschenkelhalsbruch 2004 nicht mehr erholt. Sie wurde bis zu ihrem Tod liebevoll von ihrer ältesten Tochter gepflegt. Die Familie und in besonderer Weise Gatte Karl kümmerten sich ebenfalls rührend um sie. Frau Frank hinterlässt in ihrer Familie eine große Lücke. Sie war die beste Gattin, Mutter, Omi und Nana, die es geben konnte.

Quelle: VN

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